Schon wieder Freitag, der Freitagsfüller

Einen späten guten Morgen von hier. Wir haben lange geschlafen und lange gefrühstückt. Brückentag. Und schon ist wieder Freitag und damit auch für den Freitagsfüller den ihr bei  Scrap-impulse findet.

Freitag

Hier kommen meine Füller zum Freitag:

1. Bald beginnt hoffentlich das Ende unseres aktuellen Diagnostikmarathons vom Feechen. Am Montag ist wieder Termin – der der hoffentlich klärend ist.

2. Zu 1 – Ja, es ist gut aber auch nervenaufreibend gerade. Die Fachärzte durchforsten alles sorgfältig . (Man merkt vielleicht was gerade im Kopf los ist und beschäftigt)

3. Drei Dinge auf meinem Tisch:  Kalender, Handy und mein Blogplaner .

4. Ich mag nicht besonders gerne Rhabarber.

5. Was macht eigentlich meine Katze da in meinem Korb mit frischer Wäsche.

6.   Es wird auf jeden Fall mal wieder Zeit für mich und Netflix.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen völlig kinderfreien Abend (vielleicht mit Netflix?) , morgen habe ich geplant, den Geburtstag des Lebensgefährten meiner Schwester zu feiern und Sonntag möchte ich einfach mal nichts planen zu Muttertag, die Oma wird sicher besucht !

 

Und ihr so?

Heute werkeln wir noch ein wenig im Zimmer vom Feechen, bis sie später vom Papa geholt wird. Wir haben gestern wieder umgestellt und es durften endlich einige der Spielkisten zur Verwahrung in den Keller. Trennen ist nicht ihr Ding. Aber bei der Menge an Schleich welches sie immer aufbaut, brauchten wir dringend eine Lösung wie zumindest eine Laufschleuse verbleiben kann. Also tschaka. Wir finden unsere Lösung.

 

liebst

die Sabrina

Die Sache mit dem Alltag und der Organisation. Und warum mir der Wochenplan eine große Hilfe ist.

… Manchmal ist genau dies gar nicht so einfach. Organisation.  Und alles lässt sich sicher nicht immer planen. Doch ein wenig Planung kann vieles auch ganz einfach etwas leichter machen. Finde ich.

Alltag und Organisation

 

Ich bin eigentlich ziemlich durchorganisiert. Weil ich ohne einfach untergehen würde. Am Sonntag nehme ich mir meinen Kalender zur Hand und strukturiere die Tage in einen Wochenplan. (Unten habe ich eine tolle Vorlage für einen Wochenplan verlinkt falls wer nach diesem Beitrag evtl. auch auf den Geschmack kommt das mal zu probieren)

Da trage ich dann die Termine ein die in der Woche anstehen und strukturiere drumherum alle Dinge die sonst erledigt werden wollen. Auch banales wie der Haushalt und die großen Runden mit dem Hund. Außerdem auch grob was gekocht werden soll und was ich wann dazu frisch einkaufen fahre.

Ich lasse aber immer großzügig Luft um jeden Punkt, zu volle Pläne würden wohl eher mehr Stress bringen als in zu mildern.

Das dies hier so sehr im Detail organisiert ist liegt ein Stück natürlich auch daran dass es so leichter fällt dem Feechen eine Tagesvorlage zu geben. Sie kommt nämlich durchaus gut damit zurecht wenn ich morgens einmal erwähne was am Tag ansteht und jeweils was so in 1-2 Stunden passiert. Das läuft hier mittlerweile schon ganz automatisch und beiläufig. Verhindert ihren inneren Stress und damit auch meinen. Mittlerweile hat sie die festen Termine wie z.B. Logopädie und Ballett und Reiten auch schon selber im Kopf, zumindest die Tage an denen diese stattfinden.

 

Wochenplan

 

Außerdem hilft es in meinem Fall auch ungemein alle Bedürfnisse im Blick zu haben und da den Ausgleich zu schaffen. Damit meine ich die der Kinder und der Tiere im Hause. Und wenn noch was über bleibt auch meine.

Diesen genauen Plan führe ich im übrigen noch nicht seit immer. Ich schätze so seit in etwa 2-3 Jahren….vorher etwas gröber. Im Kalender meistens… der aber so oder so immer ziemlich gefüllt ist mit Zetteln und aktuellen Schriftverkehren usw. Also es war nicht sonderlich übersichtlich, mehrmals am Tag hab ich den Kalender aufgeschlagen um zu schauen was noch anstand.

 

Kalender

 

Der oben gezeigte hübsche Wochenplaner war damals in einem “Packendes für mich” (ich vermisse Packendes noch immer hachz) , als Block. Und mit diesem fing ich an diese Art von Wochenplan für uns zu nutzen. Er hängt am Kühlschrank und so hat auch jeder die Möglichkeit drauf zu schauen. Und ich habe ihn immer im Blick.

Und das bereichert mein Leben wie erwähnt schon ungemein. Kleinigkeiten schiebe ich natürlich schon mal einen Tag weiter. Aber auch mir macht es vieles einfacher die Woche gut im Auge zu haben. Bin ich nämlich sonst auch eher der Typ chaotisch im Kopf und System.  Zudem bin ich generell ja auch ein To-Do-Listen-Fan. Das rockt nämlich und bringt selbst an den Tagen an denen man meint nix geschafft zu haben ans Licht wie viel man sehr wohl getan hat. Also wird jeder erledigte Punkt auch abgehakt. Was offen bleibt wird wie gesagt an einen der Folgetage untergebracht. Am Wochenende gibts übrigens keine To-Do´s. Da werden nur geplante Familienaktionen eingetragen.

 

Manchmal kommt natürlich auch mal alles einfach anders:

 

Klingt alles ziemlich gut. Aber natürlich ist es auch hier der ganz normale Wahnsinn der diesen Wochenplan von jetzt auf gleich zunichte machen kann. Der nichts mehr in dieser Liste auf seinen Platz lässt. Und ganz ehrlich bringt es mich ganz schön ins schwitzen wenn es mal wieder so weit ist. Wochen die nach Plan laufen sind nämlich easy peasy, also fast. Meistens.

Hier jetzt im akuten Fall (da jetzt ganz aktuell nehme ich dieses Beispiel…aber ich könnte da eine sehr endlose Liste draus schreiben. Kennt sicher jedes Elternteil) -letzte Woche Montag der Anruf aus der Schule. Dem Feechen geht es nicht gut.  Als sie nach Hause kommt glüht sie. Es ist klar, die Woche wird so ziemlich völlig anders verlaufen wie es auf dem Wochenplan steht. Und wie soll es auch anders sein, die Woche ist sogar ziemlich voll (Ferien und viele Feiertage im Mai kürzen die Werktage um einiges). Mein Gefühl: voller Mitleiden für dieses arme kleine Glühwürmchen und innerer Panik nicht allem gerecht werden zu können in dieser Woche.

Natürlich ist nachher eigentlich alles nicht ganz so wild. Nachdem die Termine abgesagt sind wird alles verschiebbare auf dem Plan gestrichen. Und ich gestehe mir ein wenig ein: Wochenpläne sind wirklich eine große Hilfe, ABER man darf sie natürlich auch nicht zu ernst nehmen. Wann läuft schon alles nach Plan, schön wäre es zwar…aber.

Für diese Woche habe im übrigen keinen Wochenplan geschrieben. Denn das Feechen ist noch nicht zurück in der Schule. Die Termine bis zur Wochenmitte erstmal abgesagt. Ich habe mir nun vorgenommen das lange Wochenende für alles liegen gebliebene zu nutzen (was den Haushalt betrifft ist das ähnlich wie in den Ferien eh ein rudern gegen das unmögliche…Kinder zu Hause, da kommt einfach keine wirkliche Ordnung auf. Also hier zumindest) und muss da leider etwas Freizeit für mich streichen. ABER genau betrachtet habe ich diese dennoch. Aufgeteilt in dieser ungeplanten Woche, da kann ich einfach drauf achten.  Vielleicht lacht da aber jetzt schon wieder der Alltag herzhaft…Heute gelingt es mir aber gut.  Eine To-Do-Liste gibt es aber dennoch, so von Tag zum nächsten Tag.

 

Wie organisiert ihr euch am besten? Plant ihr die Woche auch ganz genau oder nur die groben Wichtigkeiten? Habt ihr vielleicht sogar gute Tipps für Listen-Fanatiker wie mich? Ich bin gespannt.

 

liebst

die Sabrina

 

P.S. Bei Youdid.Blog habe ich gestern übrigens einen tollen Freebie für einen Wochenplaner entdeckt und mag ihn euch gerne verlinken. Den Blog aus dem Packendes gibt es ja leider nicht mehr (ich kopier mir da mittlerweile auch schon die Blätter raus) und das ist doch mal ne echt hübsche Alternative auch.

 

Unser Wochenende in Bildern 05./06. Mai 2018

Auch WiB (Wochenende in Bildern) ist noch immer laufend. Bei geborgen wachsen findet man wöchentlich viele tolle Bilder der verschiedensten Wochenenden und häufig auch Anregungen wie ich finde. Da mögen wir doch gerne auch dabei sein. Hier also…

Lettering

 

Samstag:


Brötchen

Da ich beim Einkauf Brot vergessen habe zu kaufen gibt es am Samstag Morgen Aufbackbrötchen vom Kiosk (schlechte Hausfrau).

 

Spinnmilben

Ein größeres Ärgernis. Im letzten Jahr hatte ich das erste Mal das Vergnügen mit Spinnmilben in meinen Zimmerpflanzen, einige haben es nicht überlebt, aber wir sind sie los geworden. Leider sah ich damals die Verbindung nicht wo sie herkamen. Nun die erneute Entdeckung in zwei der neu gekauften Pflanzen aus einem großem Baumarkt. (Das Efeu im Zimmer des Tenniesohnes und die Pflanze die man hier vorne sieht). Als ich das letzte Jahr diese blöde Erfahrung machen mussten hatten wir im übrigen aus selbigen Baumarkt neue Pflanzen. Zufall? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall bedeutet das jetzt wieder Behandlung und hoffen das die Biester keinen zu großen Schaden anrichten.

 

 

frühstück

Spätes Frühstück für mich. Und eine kleine Auszeit mit Bloggen und Stöbern. Opa hat das Töchterchen gerade zum Reiten abgeholt. Also 2 Stunden freie Zeit.

Die Fitbit Versa für ein paar Tage im Test (gehört meiner Schwester) um zu entscheiden ob ich meine Charge 2 gegen eben diese eintausche. (Farblich müsste Peach her) Ich glaube ich mag sie.

 

Einkauf

Einkauf mit viel Eis im Gepäck bei der Vorhersage auf 27 Grad am Sonntag. Juhu endlich wieder Jackenfreies Wetter. Vorfreude.

 

Übernachtung Teenie

Den Teeniesohn zum Freund zur Übernachtung bringen. Herrje, ja immer dabei: Playstation und extra Bildschirm. Ich bin sicher zu alt um zu verstehen warum das immer sein muss. Eigentlich bin ich sehr pro “du kannst mit dem Bus fahren” … einfach weil ich diese Selbstständigkeit wichtig finde. Aber dann kommt der zerweichende Blick dass doch soooo viele Sachen mit MÜSSEN. Da der Freund in der Stadt der Oma wohnt, verbinden wir dies also mit einem kleinen Treffen. Diese sehen wir nämlich auch irgendwie generell zu wenig. Oma freut sich sehr über den Anruf und ist gerne sofort dabei.

 

Eis essen

Also gehen wir Mädels nach dem Abliefern ein leckeres Eis essen. Bzw. die Oma und ich einen Eiskaffee. Zeit zum erzählen, geht es ihr gerade gesundheitlich eher bescheiden… Eventuell macht sich ein Weichteilrheuma bemerkbar. Viele Untersuchungen stehen an. Der Moment wo ich mir manchmal auch hier mehr Zeit wünsche um unterstützen zu können.

 

Gurkenpflanze

von der Mutti/Omi bekommen wir eines der Gurken-Anzuchten. Danke! Ich bin gespannt und freu mich über dieses kleine grüne Baby.

 

Ketten basteln

Das Feechen hat sich beim anschließenden Bummeln noch Bastelzeug gekauft und fädelt zu Hause angekommen für alle Hundefreunde Ketten auf. (Die später aber gar nicht verteilt werden nachdem die für Djamila im Hausflur aufspringt und alle Perlen munter kullern.)

 

mit Freunden

Im Sommer gönnen wir Hundefreunde uns auch schon mal ein Bierchen gemeinsam. Am Bungtbach sitzend sind die wundervollsten Sommerabende. Ok. Wir haben noch Frühling…aber egal. Die Temperaturen sind im sommerlichen Bereich.

 

Balkon Abend

Dieser wundervoll milde Abend endet auf dem Balkon. Das Feechen schläft und es ist wunderschön still. Ich mag Abende. Und da ich noch nicht allzu müde bin öffne ich die Smule-App. Ich kann nicht wirklich singen, aber tu es eben trotzdem. Singen befreit und Smule ist top.

 

Sonntag:

 

Kaffee am Morgen

Ganz eigentlich wollten wir sehr früh zum Flohmarkt aufbrechen. Aber nachdem das Feechen die Nacht sehr oft wach war schläft sie bis 10 Uhr. Zeit für den entspanntesten Start an einem Sonntag. Kaffee und Balkonliebe.

 

Aufzuggäng

Meine Schwester ist so lieb und nimmt den Hund mit auf ihre Morgenrunde, so können wir dann um 11 aufbrechen zum Flohmarkt. Verwackeltes Aufzugs-Gang Bild.

 

Flohmarkt

Angekommen und zum glück nicht allzu voll hier heute.

 

Melone

Ich finde nichts für mich. Kaufe aber 3 kg Melone. Das Feechen macht riesig tolle Schnäppchen. Für ihre 15 Euro gespartes bekommt sie 6 Schleichpferde (bzw 5 + Esel) und 9 Dinosaurier, und hält sogar noch etwas Geld über.

 

Ausbeute

Die Flohmarktausbeute erhält ihre Namen. Immer sehr wichtig.

 

Dinos im Pool

Danach dürfen die Dinos erstmal eine Poolparty feiern. Es ist 26 Grad. Ich hätte auch gerne einen Pool.

 

DIY Teelichter

Wir basteln die DIY-Teelichter (die ich euch HIER ganz unten auch verlinkt habe) , denn wir waren Samstag endlich fündig geworden. Wisst ihr wie schwer es mittlerweile ist Teelichter mit nicht festem Docht zu bekommen? Also wenn ihr sie findet (hier war es bei Kodi) : Vorrat kaufen am besten …

 

Geschenke basteln

Das Feechen macht auch welche für Vatertag.

 

Aquarell Tinte

Ich teste ein wenig rum. Hier mit Füllertinte auf Aquarellpapier. Kann man auf jeden Fall machen finde ich.

 

Snack

Kleiner sommerlicher Snack am späten Nachmittag. Der Teeniesohn ist gerade nach Hause gekommen und ordert auch gleich eine Portion. die trete ich gerne ab und mache mir neu. Mamaleben eben.

 

fotografieren

Auf unserer abendlichen Hunderunde darf das Feechen die Kamera einer Freundin testen und ist völlig gefesselt. Und schießt wahrscheinlich eine Millionen Bilder. Auch hier nochmal viel Freude beim Sortieren liebes Minchen….hihi.

 

Wir waren anschließend noch im Garten bei meiner Schwester. Da hab ich aber irgendwie gar keine Bilder gemacht. Also rundum kein aufregendes Wochenende aber ein sehr schönes und entspanntes.

 

liebst

die Sabrina

 

 

 

Fünf Fragen am Fünften

Am fünften ein jedes Monats gehen fünf Fragen von Luzia Pimpinella an uns und an sie selber raus.

Die möchte ich euch heute auch beantworten…

Fragen an mich

Also hier kommen meine 5 Antworten auf 5 Fragen im Mai:

 

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Ganz klares NEIN. Ich bin von Natur aus tatsächlich nicht der eitelste Typ. Fehlt mir natürlich nicht ganz, manchmal hab ich auch blöde Gespinste. Aber noch nie so sehr dass ich ernsthaft an Eingriffe oder der Gleichen gedacht hätte.

Ich finde das ganz ehrlich gruselig. Medizinisch natürlich ein anderes Thema (auf den Augen liegende Augenlider , Schwierigkeiten wegen krummer Nase usw. ) …. aber kosmetisch? Ich kann es nicht nachvollziehen. Bin da aber auch nicht Vorwürfig, denn das muss jeder für sich entscheiden.

Ich wäre da für mich selber nicht mehr ich. Und irgendwas in mich einsetzten zu lassen wäre die größte Gruselvorstellung. Für MICH.

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Gestern. Von unserer Küche aus kann man den hier wunderbar sehen. Und unter der Woche wenns früh auf geht, geht ein Blick auf jeden Fall immer zum Sonnenaufgang.

Unspektakulär. Aber schön.

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? 

Mein Geburtstag dieses Jahr war wirklich toll. Vor allem weil ich viele Menschen um mich hatte die ich viel zu selten sehe. Mein größtes Geschenk war ehrlich gesagt dass sie fast alle gekommen sind … und das obwohl ich im Melden wirklich keine besonders gute Freundin bin.

Der Geburtstag vor zwei Jahren war ebenfalls so wundervoll. Freundinnen und meine Schwester haben mit mir eine Art Schnitzeljagd veranstaltet. Ich wusste also gar nicht was mich erwartet. Und sie haben sich so wundervolle Sachen einfallen lassen. Alleine die Idee und der Aufwand für MICH hat mich sehr berührt.

Ich muss nämlich auch dazu sagen das ich nicht so der Selber-Geburtstagsfeirer  bin.

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Natürlichkeit. Ich mag keine aufgesetzten Menschen. Darum sind mir jene mit den größten Ecken und Kanten vielleicht auch die liebsten.

Ich bin anfangs sehr abwartend, hab ich jemanden aber ins Herz geschlossen sehr weit geöffnet.

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Das ist eher unterschiedlich. Manchmal brauche ich das Zulassen vom leiden auch ein wenig. Es gibt in meinem Leben eben viele Situationen die ein Übergehen sehr nötig machen und nicht den Raum für Aufheiterungsaktionen lassen. Da kann man Profi drin werden.

Am aller besten tut mir dann aber ein großer Spaziergang im Wald. Alleine. Danach ist eigentlich immer alles gut.

Ja und Eis mit Schokosoßen kann auch schon einiges bewirken …

 

Muttertag, eine kleine DIY – Idee für euch

Noch eine gute Woche bis zum Muttertag. Lust auf ein mini mini DIY?

Blumen sind natürlich immer ein tolles Geschenk, doch ich finde -auch heute noch- runden selbstgemachte Kleinigkeiten eben diese noch persönlich ab. In etwas selbstgemachtem steckt immer auch eine Portion Extraliebe, oder nicht?

Da ich ja im letzten Monat das Handlettering für mich entdeckt habe (und absolut infiziert bin) und man mit Handlettering so viel ausdrücken kann, lag in meinem Überlegungen nahe dass es etwas gelettertes wird. Einen Bilderrahmen hatte ich noch hier, nun musste ich mich nur an eine Zitatsuche machen. Auch hier wurde ich dank google fündig.

Bilderrahmen DIY

Würde auch ganz wunderbar zu meinem schwarzen Rahmen mit Karte aus dem letzten Adventskalender von Annas-Country passen oder?

Ganz sicher sind meine Werke noch weit weg von perfekt, aber ich finde das müssen sie auch für diese Besonderheit nicht sein. Ich möchte euch hier heute ein wenig teilhaben lassen wie ich bei meinen ersten Werken vorgehe. Bestimmt Semi-Professionell aber es geht auch ohne große Ausrüstung für jeden.

Aber auch jemand der mit Handlettering nicht in Berührung ist kann diese Art von Geschenk ganz wunderbar umsetzten. Dafür reichen auch einfache Fineliner…. einen Brusheffekt bekommt man auch super selber gemalt und ausgemalt. Ich selber bin teilweise mit dem Brushpen noch so zittrig dass ich viele Linien auch noch mit einem Liner ausbessere.

Wer nicht frei schreiben möchte kann auch ganz wunderbar nach Vorlagen suchen und diese abpausen (geht auch ohne Equipment z.B. an einem Fentser 😉 ) Instagram und Pinterest sind da tolle Ispirationen.

Alles was ihr also eigentlich braucht wären:

  • 1 Bilderrahmen (meiner ist vom Real für 1 Euro)
  • Finliner
  • Papier
  • ein bisschen Zeit zum entspannten Lettern

Ich zeichne meine Schriftzüge immer mit Bleistift zart vor, als Anfänger würde ich niemals nen guten Abstand auf Anhieb hinbekommen. Und so kann ich wunderbar überall noch korrigieren.

Bleistiftvorlage

Hier habe ich zusätzlich noch einen Blumenkreis gemacht (für den akkuraten Bogen habe ich einen Teller zweckenfremdet). Achtung! Wiederholt hier nicht meinen Fehler und achtet auf die Größe. Mir ist das tatsächlich bei beiden Bildern passiert dass sie gar nicht genau in den Rahmen passen – so typisch me. Erst machen dann schauen….aber ok. Beim Blumenkranz finde ich dies gar nicht so wild, beim anderen Bild ärgert es mich schon ziemlich….vielleicht mache ich das nochmal neu hmm.

Zufrieden mit dem Bild, radiere ich die Bleistiftlinien auf ein Minimum weg. Also gerade noch so das sie mir als Hilfslinien dienen könnten, aber genug dass ich später nicht mehr arg nachradieren muss und so etwas verwischen könnte.

Dann zeichne ich diese Linien mit dem eigentlichen Stift nach. Und forme die Buchstaben so aus wie ich mag. Leichtes verwackeln ist wie gesagt nicht schlimm, mit einem Fineliner kann man super leichte Zittrigkeiten korrigieren.

fertiges Bild

Bei meinem Rahmen habe ich jetzt sogar einen zweiten Schriftzug gezeichnet, zum wechseln quasi. Hier könnte man z.B. auch ein freies Zitat aussuchen. Beide bzw. mehrere Bilder in den Rahmen gesteckt machen daraus einen tollen Wechselrahmen wo man nach Lust und Laune austauschen kann, also die Mama.

Abpausen funktioniert nach einem ähnlichem Prinzip. Wie erwähnt kann man das wunderbar auch am Fenster machen im hellen. Das Bild unterlegen, weißes Blatt drüber und vor ein Fenster. Hier kannst du dann entweder grob nachzeichnen und selber ausformen wie es gefällt oder eben komplett abpausen.

Mütter gehen Wege...

Also, vielleicht ist es ja auch eine gute Idee für euch. Aber egal was es am Ende wird… ich wünsche allen Selbermachern eine tolle Muttertagsbastelei.

Hausmittelchen.at sammelt gerade in einer kleinen Blogparade schöne Muttertags-Ideen. (Vom Rezept bis zum Geschenk) , vielleicht werdet ihr auch dort fündig oder mögt was einreichen. Meinen Beitrag geb ich auf jeden Fall auch sehr gerne hin. Eine so schöne Idee.

 

 

Und da ich die Tage beim Blogstöbern auch noch auf die tolle Idee von HIER gestoßen bin, möchte ich solche Teelichter auch super gerne noch nachbasteln (vielleicht auch dies eine Idee für euch….irgendwie kannte ich das noch gar nicht, und das ist so so toll und easy peasy gemacht für jede Gelegenheit finde ich) in der kommenden Woche.

Ergänzung 06.05.: wie haben sie heute nachgebastelt und sind begeistert.

Teelichter

Auf viel viel Liebe zu Muttertag! Und viel viel Freude beim selber machen.

liebst

die Sabrina

Freitags-Füller, da bin ich gerne nochmal dabei

 

Den Freitags-Füller habe ich schon in meinem alten Blog gerne hin und wieder mitgemacht und mich gerade echt gefreut dass es ihn noch immer gibt…

Erdmännchen zum Freitags-Füller
einfach weil ich sie mag …. Erdmännchengruß!

… also let´s go:

1. Ich hatte gerade meinen ersten Kaffee.

2. Die morgendliche Ruhe und das Stöbern auf schönen Seiten genieße ich  immer wieder (öfter).

3. Der dritte Satz auf der 6ten Seite des Buches, das ich gerade lese, lautet :  “Viele Menschen, denen ich von meinem Autismus erzählte, waren am Anfang sehr überrascht” (Der Schattenspringer von Daniela Schreiter) .

4.  Sushi – darauf bin ich total scharf!

5. Ich ging gestern Abend mal wieder viiiiiel zu spät ins Bett (wie immer …lach).

6.   Mein – sehr mit eigenem humor bestückter- Teenager-Sohn  bringt mich immer wieder zum Lachen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  eine sonnige Abendrunde mit Freunden und Hund bei einem Bierchen am wunderschönem Bungtbach , morgen habe ich geplant, auf die Eröffnung des behindertengerechten Spielplatzes von Achtsam zu gehen (leider hat das Feechen überschneident Reitstunde und wir müssen mal wieder spontan schauen ob sie das danach noch schafft) und Sonntag möchte ich mit den Kindern zum Kram-und Trödelmarkt gehen !

 

Danke für das Bereitstellen dieses Freitagsfüllers. Zu finden bei Barbara von Scrap-impulse 

 

Was habt ihr für dieses bevorstehende sonnige Wochenende denn geplant? Ich persönlich freue mich echt total dass das Wetter endlich nochmal ein wenig aufwärts geht. Bis 27 Grad sind hier am Sonntag vorausgesagt. Mit so viel Licht und Wärme finde ich gelingt alles immer gleich viel schneller und die Motivation ist irgendwie auch bei weitem schon viel früher am Morgen da.

Aktuell sitze ich an meinem Schreibtisch mit Ausblick zum blauen Himmer, die Vögel singen, ich höre hin und wieder Kinder auf ihrem Weg zur Schule (auf unserer Spielstraße haben wir gleich zwei davon). Und die Sonne ist schon voll da. Ein so perfekter Morgen.

liebst

die Sabrina

Alleinerziehend, und ich schäme mich nicht!

 

Mein heutiges Posting hat mich zugegeben etwas gefordert im Bezug des auf den Punkt bringen. Alleinerziehend ist ein Thema zu dem es sehr viel zu Berichten lohnt und gibt. Negatives und Positives. Ein Thema was sehr viele Betrifft und eine Lebenssituation in die man sich manchmal noch einfinden muss.

Und da ich dieses Status seit nunmehr 13 Jahren trage bin ich da natürlich auch wahrscheinlich mit einem Großteil der Themen in Kontakt gewesen. Dementsprechend hat mein Notizblock über zukünftige Blog-Themen sehr viele Seiten gefüllt mit eben diesem Oberthema. Ich habe mich nun hingesetzt und all diese Themen nochmal unterteilt weil jedes für sich doch sehr umfangreich werden kann. Also dazu wird es sicher viel zu lesen geben.

Habt etwas Nachsicht wenn die ersten Posts noch nicht so flüssig sind, in diese Art zu schreiben muss ich noch ein ganz wenig hinein wachsen und manchmal ist in meinem Kopf so viel zu jedem Punkt… Und manches ist mir eben selber weiter völlig unklar. Daher schreibe ich heute wahrscheinlich keine Meinungslinie.

 

Alleinerziehend, zum schämen?

 

Heute möchte ich mich also dem Thema -Alleinerziehende- zuwenden. Und dem wie ich mich doch irgendwie leider manchmal stigmatisiert fühle. Ich möchte ein paar wenige Punkte besprechen die mir am stärksten auffallen. Und ich möchte einfach dass sich keiner für diesen Status schämt, dafür gibt es nämlich keinen Grund. Überhaupt keinen! Mein absoluter Vorabruf ist:

Dafür gibt es sich nichts zu schämen!

Alleinerziehend, ich schäme mich nicht!

 

Ist es ja doch etwas was heute nicht mehr allzu selten vorkommt (aber auch leider ein Status der so nicht einmal allzu lange existiert -wir reden hier von einer Spanne die nicht einmal ein halbes Jahrhundert her ist…. es war regelrecht grausam, und das für sich ist echt schon ein völliges unverständliches Dingen -und wahrscheinlich  der Grund warum das noch viel in den Köpfen ist….in den Köpfen, in den Gesetzen, usw. ) , nun und dennoch hat es nach meinem Empfinden eine Negativigkeit die in unserer Zeit schon dreimal unverständlich ist. Und die begegnet einem unweigerlich in vielen Lebensbereichen immer wieder.

 

Alleinerziehend zu sein scheint irgendwie im Kopf gleich aufploppen zu lassen: Das Leben dieser Person ist out of Control.

 

Fangen wir an bei dem häufig gleich mitleidigem Blick wenn man erwähnt dass man seine Kinder alleine erzieht. “Wirklich? Puh du hast es aber nicht leicht. “ ist tatsächlich genau der Satz der SEHR häufig darauf kommt. Und es ist zumindest mir manchmal echt unangenehm dies überhaupt zu erwähnen.  Aber warum? Ich meine ich habe da im Gespräch nicht mein Leid geklagt. In der Regel stehen in diesen Situationen Menschen vor mir die uns -und damit unsere Situation- ja gar nicht kennen. Und ich meine damit rein die Aussage im Bezug auf das Wort -Alleinerziehend-.

Ich möchte damit nicht sagen dass diese Aussage in der Sicht falsch ist dass als alleinerziehendes Elternteil einiges an Aufgaben an einem haften die sich sonst zwei Menschen teilen. (Und sicher auch viele andere Eckpunkte die hier irgendwann mal Thema sein werden weil sie eben die Steine der Alleinerziehenden sind). Aber ganz im Prinzip sehe ich es schon so dass eben nicht gleich alles dramatisch schlimm ist nur weil man mehr Aufgaben in diesem Bereich übernimmt und die alleinige Verantwortung trägt. Ich meine dies jetzt im Bezug auf so so viele andere Lebenssituationen die ebenfalls Zusatzleistung erfordern. Ich glaube wenn wir das an dieser Sache messen dann haben es aber echt ne Menge Menschen auf der Welt nicht leicht… oder?!

Und dann gibt es ja sicher auch sehr große Unterschiede. Denn ja, ich kenne einige Alleinerziehende die wirklich völlig auf sich alleine gestellt sind. Und solche Situationen sind hart. Und ich ziehe vor jenen absolut meinen Hut. (An der Stelle mag ich aber auch erwähnen das davon nicht alle gleich unglücklich und überfordert wirken) …

Da habe ich schon irgendwie das große Glück ein kleines Netzwerk um mich herum zu haben. Der Papa vom Feechen nimmt sie regelmäßig alle 2 Wochen und auch seine Eltern sind immer da wenn Not am Mann sind. Genauso wie meine Mama, die auch einspringt und mir auch in Begleitung von nicht angenehmen Dingen eine große Hilfe ist. Und auch viele viele tolle Freunde habe ich um mich und meine Schwester. Der Papa vom Großen nimmt sein zweiwöchiges “Recht” auch seit einiger Zeit wieder regelmäßig an, dies war leider in langer Unterbrechung nicht immer so, daher gab es “meine freien Wochenenden” auch eine ganze Zeit nicht ganz so in der Form wie sie jetzt wieder die Regel sind. (Und ich kenne es auch leicht anders)… Und ich glaube genau hier habe ich auch manchmal sogar einen kleinen Vorteil. Jedes zweite Wochenende habe ich Ich-Zeit. Sehr viel wert.

Ich kenne ganz ehrlich wenige Familien wo das ein Elternteil hat! Regelmäßig.  Aber wie gesagt all das wissen die Menschen die oben genannte Aussage treffen ja nun nicht in dem Moment in der sie sie tätigen… Beleuchte ich dies Aussage also von der Seite könnte ich es durchaus schwerer haben.

Oder, Moment mal….. vielleicht ist es auch gar kein “Mitleid” (was wie erwähnt auch irgendwie völlig unangebracht ist.) Manchmal ist es sicher auch ein Urteil was in diesen Köpfen statt findet. Alleinerziehend quasi als Eingeständnis der eigenen Unfähigkeiten und nun mit dieser Schuld leben zu müssen… ähm ja und den Vorurteilen. Was meint ihr was ich da vielleicht noch deckele wenn ich dann noch durchblicken lasse wie lange ich dies schon bin. Das Eingeständnis sogar darin zu versagen meinen Kindern überhaupt irgendwann wieder eine normale Familie zu geben. Hm, vielleicht denken diese Leute so. Ich kann aber ganz tief aus mir heraus sagen dass ich diesbezüglich sehr hart im nehmen geworden bin. Als Antwort gebe ich tatsächlich ein einfaches und knappes: “Nein.” Meistens.

Leider sind es aber nicht die einzigen Alltagssituationen. Gleiches passiert häufig auch bei Ärzten und Ämtern. Bei der Sammlung an Diagnostiken die ich mit dem Feechen schon durchlaufen habe zeigt sich da auch ein absolutes Muster. Ab dem Punkt “Alleinerziehend” werden sehr eifrig Notizen gemacht und dann sehr genau hinterfragt. Alla – Ganz klar woher dann die Sonderheiten kommen? Dem Kind fehlt doch was oder wie?

Natürlich sind Mama und Papa wichtig für Kinder. Und natürlich ist es auch gut wenn die Beziehung da “normale” (also das was für andere normal ist, weil das ist ja scheinbar das einzige normale)  Laufbahnen nimmt. Aber fehlt einem Kind tatsächlich etwas an Fürsorge, Entfaltung und Liebe wenn es  nur ein Elternteil übernimmt. Landet man rein deswegen wegen Auffälligkeiten in einer erforderlichen Diagnostik? ICH bin ganz klar für nein. Das ist nämlich die Krönung des Bullshits in meinen Augen. Hier liest man vielleicht heraus das mich diese eh schon immer emotionalen Tage von Diagnostik sehr angreifbar machen für meine anderen Lebenspunkte, und in diesen Tagen ist auch das Fell meist etwas dünner. Und mein Hart im nehmen schafft es nicht durch, leider.

Zudem haben auch in dieser erfahrenen Situation diese Urteile nix zu suchen ohne eine Situation tatsächlich zu kennen.

Ganz ehrlich. Ich kenne sogenannte intakte Familien da kümmert sich ebenfalls nur ein Elternteil und das andere macht sein Ding. Da bestehen kaum Bezüge zu diesem Ego-Elternteil und dem Kind. Aber diese Familien sind eben Familien, daher ist da direkt klar das man jedenfalls kein Kreuzchen machen muss?

Oder wieder andersrum gibt es so viele getrennt lebende Eltern wo sich beide gleichermaßen um die Kinder kümmern, was genau fehlt dann in dieser Position? Es gibt dann eben zwei Haushalte, weil es in einem nicht funktionierte (und ich denke ein Kind zwischen ewigen Streitereien wird ne Menge mehr vermissen und die Chance da evtl. mal zu Auffälligkeiten zu kommen ist vielleicht auch vorhanden) . Oder werden diese Situationen eventuell an der Überforderung der One-People-Show bewertet?

Aber genau hier wären wir ja wieder am zuerst genannten Punkt oder?

 

Alleinerziehend – ein altes und neues asozial?

 

Ein weiterer Punkt, und ganz gewiss ein Punkt der einen Großteil der Alleinerziehenden tatsächlich betrifft: Soziale Schwäche- also finanziell schwach  (tja, als eine Person ist halt sofort erkennbar das aller aller höchstens ein einziges Gehalt vorliegt, wenn überhaupt- Hartz 4 nah – aaaah und da haben wir doch gleich das nächste Stigma ) . Ha sozial schwach , asozial also?…. woher kommt denn das?  (hmm der Kreis schließt sich) Weil eben dieses Stigmata in vielen Bereichen besteht! (Und nicht – Achtung leichte Überspitzung-  weil bei jedem alleinerziehendem Hartz 4 – Empfänger das Geld rein für Kippen und Rumtreiberei drauf geht). Die Liste die ich jetzt schreiben könnte wäre SEHR lang, daher beschränke ich mich auf ein erstmal nur drei Eckpunkte auf die Alleinerziehende im Bereich des finanziellen wahrscheinlich stoßen können (huch, vielleicht meinen das die Leute mit nicht leicht?):

  • Alleinverdiener. -Steuerklasse und so (wir sind ja keine Familie !) …. haste als Frau jetzt zum Beispiel zudem noch zusätzlich die Popo-Karte dass de eben weiblich bist, sprich weniger verdienst. Zumindest in manchen Berufen. Gehst du Vollzeit arbeiten ( um Gottes willen, hast du gedacht das ist der Weg dem Stigmata zu entkommen? WIE kannst du dein Kind so vernachlässigen wandeln sich dann die Stimmen…) , nun wagst du dies aber und hast evtl. keine Möglichkeit der familiären Betreuung, liegt die Hälfte deines Gehaltes wahrscheinlich in der Kinderbetreuung. Passiert so ja auch Nicht-Alleinerziehenden oder?
  • Halbverdiener. Die wie ich denke häufigste Schwachstelle . Mehr wie eine Teilzeitstelle ist sehr oft überhaupt nicht möglich. Mit einer Teilzeitstelle über die Runden zu kommen aber auch eher nicht. Da wären wir wieder , die kippenrauchenden Sozialschmarotzer. Weil zumindest ne Aufstockung. Wie viele da Lücken füllen mit weiterem Zuverdienen wo es irgendwie geht (wie auch in Familien mit beiden Eltern aber geringem Einkommen) , davon spricht keiner.
  • Als Alleinerziehende überhaupt eine Anstellung zu finden. Eine sehr sehr große Herausforderung. (die ich sogar ein Bruchteil nachvollziehen kann seitdem mein Sohn im 2 Kindergartenjahr eine Kinderkrankheit nach der anderen mitnahm und ich tatsächlich häufig wegen krankem Kind fehlte. Ich selber wagte mich ja nicht einmal mehr krank zu werden. Für einen Arbeitgeber ist die Situation natürlich blöd aber dennoch sollten sich diese mehr abwägen und mal probieren wieviel postives ein solcher Mensch dennoch bringen kann. Nun die Stelle verlor ich im übrigen aufgrund genau dieser Geschichte und dabei war ich gut darin) Da wird nun leider nicht gesehen welche Zusatztalente in jemanden schlummern , welche Organisationstalente und schon gar nicht welche absolute Priorität jemand hat auch wirklich gut zu sein, denn eigentlich wird keiner mehr für den Erhalt des Jobs tuen als jemand der alleiniger Versorger ist.

Nun, da kann man vorher einen noch so krassen Beruf gelernt haben. In diese Situation KANN man aber eben hinein rutschen. Vieles habe ich vielleicht leicht überzogen und natürlich gibt es auch Alleinerziehende bei denen es finanziell nicht merklich enger wird oder mehr da ist… Wobei im ersten Moment ist das in den Köpfen der Menschen  auch wieder egal. Weil sie sind dann ja Alleinerziehend. Punkt.

Mit dem Finger drauf gezeigt ist schnell.

Mit dem Finger fuchtel....

Aber um da mal auf die Kinder zu blicken: Ich kenne WIRKLICH sehr wenige Alleinerziehende bei denen die Kinder da überhaupt von berührt werden. Da sind Alleinerziehende nämlich große Kraftpakete und Talente dies abzuschirmen. (Klar, gibt es welche von….aber berechtigt ja nun nicht zu ner Schublade) …

Einen Großteil den ich kenne sind viele Jahre in guten normalen Jobs tätig gewesen. Selbst wenn sie in die Situation rutschen und staatliche finanzielle Unterstützung benötigen, sei es aufstockend oder voll aus Gründen, dann wohl auch verdient. Bei dem was ich um mir sehe ist dies auch in der Regel nur Überbrückend – bis eine Lösung es wieder anders zulässt, oder die Kinder eben ein Alter erreichen wo eine Betreuung nicht mehr voll nötig ist.

Das dieser Engpass an die Kinder heran kommt, sehe ich aber kaum. Diese Kinder wachsen nicht anders auf als die Kinder aus 2-Personen-Eltern-Familien. Dafür sorgen die Elternteile. Und stecken da gerne zurück (ah vielleicht ist das mit nicht leicht gemeint?) und wachsen in die Aufgabe hinein mit wenig auf dem Konto genauso gut auskommen zu können. Geld ist nämlich nicht alles (sehr ich genau SO!).

Ich sehe da nämlich durchaus auch Vorteile und die Wahrscheinlichkeit das diese Kinder nämlich alles andere wie eine asoziale Ader entwickeln. Dazu aber an einer anderen Stelle bald mehr zu. Das würde jetzt doch nochmal arg abschweifen von dem was ich heute schreiben wollte.

Was ich einräumen muss und möchte ist, dass es natürlich LEIDER sehr viele getrennte Eltern gibt bei denen es einfach zwischen einander nicht harmonisch läuft, auch nach der Trennung. Oder gerade während einer Trennung wo Emotionen stecken.  Dass alleine darunter natürlich auch Kinder leiden. Und allzu häufig dann ja auch zusätzlich über die Kinder ausgetragen wird. (und in dem Punkt haben viele von uns sicher auch schon menschliche “Fehler” begannen aus emotionalem heraus, und in verschiedenen Ausprägungen).

Ich schreibe aber von dem was ich als Mehrheit erlebe und vor allem auch davon dass man deswegen nicht ein ganzes Wort für alle stigmatisieren kann, davon das  Alleinerziehende, wie in jedem anderen Dasein auch, nicht wegen wenigen Negativbeispielen alle gleich in eine Schublade gesteckt werden dürfen.

Also … von mir bekommt jedes alleinerziehende Elternteil einen dicken Daumen hoch. Für Mut, für Biss und Stärke. Es ist völlig in Ordnung so wie es ist, und eher etwas was stolz hervorbringen darf.

Daumen rauf

 

Und nun hoffe ich dass bis hierher jemand gelesen hat und wäre wirklich wirklich irre gespannt welches Gefühl ihr zu diesem Wort habt. Welche Erfahrungen und auch welche Meinungen. Ängste weil selber betroffen?

Vielleicht findet sich ja sogar jemand der mir erklärt warum ich es nicht leicht habe. Oder mir aufzeigt das ich das einfach falsch auffasse…

liebst

die Sabrina

Bloginhalte. Was gibt es hier eigentlich?

Da ist er nun. Ich freu mich. -Der neue Blog- ist online. Yeah!

Der neue Blog und was soll rein?

Jetzt hat das Yeah seine absolute Daseinsberechtigung! Denn viel viel Kopfzerbrechen liegt da dann doch hinter mir… Was war da, Inhalte ?!

… ein neuer Blog ist seit vielen vielen Monaten in meinem Kopf … ich habe viel viel hin und her überlegt WAS genau ich möchte… wofür und vor allem auch darüber in welchem Themenbereich ich berichten möchte.

Doch im letzten Punkt kam ich niemals auf ein Ergebnis. Daher wird dieser Post  ein reiner Informativer Warum/Wieso/Weshalb… Ergänzend der Anschneidung meiner “Über-mich”-Seite die ihr HIER findet.

Wisst ihr, klar… wenn ich hier schreibe ist dies natürlich mit dem Ziel auch viele Menschen zu erreichen. Denn darum gingen meine Gedanken. Wie oft habe ich die Suchmaschine bewegt in der Suche nach Antworten wenn wieder was wahnsinniges passiert war… oder auch wenn ich Vordrucke benötigte … oder auch wenn ich DEN Tipp brauchte für Chemie-Freie Lösungen gegen Zecken bei den Tieren … genauso für Tipps wenn ich an einem genähtem Stück verzweifelte.

Zack. ICH suche in ganz ganz vielen Spaten. Denn dies sind ALLES Spaten die mich interessieren und die für mich sehr wichtig sind weil sie meinen Alltag füllen. Unseren Alltag hier. Und das eben in nahezu gleichen Teilen. Und genau dies ist auch das wichtige in unserem Alltag, das was ihn trotz vielem drumherum so glücklich macht. Ausgleiche. Und die Wichtigkeit in das komplette Leben zu legen.

Genau das möchte ich auch weitergeben. Tipps um jede Spate in der ich viele Erfahrungen sammeln konnte. Und genau das völlig authentisch. Das geht schwerlich wenn man sich an Anleitungen und Vorgaben hält um viele zu erreichen.

Nun… ich las viel dass es sehr wichtig ist eine Nische zu finden. Konnte ich dann auch erstmal verstehen. Denn wie wahrscheinlich ist denn das hier gerade jemand liest der alleinerziehend ist…ziemlich glücklicher Single, einen Teenager beherbergt, zu einem Kind mit Behinderung. Und das dieser jemand noch näht, gerne Handwerkelt und gerade Handlettering für sich entdeckte. Ja und zudem nen Stall voll Tiere hat. Hmm, ja unwahrscheinlich. (mal ganz abgesehen was so ein Mischblog viiiiielleicht mit der Optimierung macht)  Aber: Wie wahrscheinlich sind nachfolgende Konstellationen ?:

Alleinerziehend mit Teenager. // Alleinerziehend mit behindertem Kind. // Behindertes Kind und Tier(e). // Teenager und Kreativ. // usw.

Also, warum nicht doch alles in einem Blog?  Richtig eben aus dem Leben, damit eben viele Menschen etwas mitnehmen können. Ich als Kind der 80/90 las ja nun auch Magazine die ganz viel unter einem Deckblatt hatten.

Zudem kann ja auch jede Spate die einem nicht selber betrifft durchaus interessant und vielleicht sogar unterhaltsam sein. Ich persönlich jedenfalls lese viele Blogs die nicht meine Brennpunkte thematisieren. Und nehmen wir mal Instagram. Da geh ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich nach dem Thema sondern nach dem was mich mitzieht und bewegt und unterhält eben.

Daher versuche ich es hier jetzt einfach. Klar ist ja auch dass nicht jedes der angegeben Themen täglich im Fokus sein wird, so wie es unser leben hier bringt werde ich mir Notizen machen und darüber berichten… und eben über die Themen die mich auch in der Vergangenheit beschäftigten.

 

Ich hoffe das ihr im Begleiten unseres doch etwas anders lebenden Lebens viel Freude habt. Das ihr euch wie schon erwähnt auch hier und da etwas mitnehmen könnt. Ich hoffe das es mir gelingt euch auch regelmäßig mit wertvollen Tipps versorgen zu können.

Austausch ist übrigens ganz ganz absolut gerne erbeten, auch Fragen wenn etwas unklar bleibt und ebenfalls auch Vorschläge von Themen die ihr gerne lesen würdet.

Let´s start. Ich freu mich so drauf!

liebst, die Sabrina