Viel Sparen, gut zu dir selber – Waschmittel selber herstellen

Seit nunmehr um die 5-6 Jahren stelle ich mein Waschmittel selber her.

Anfangs selber etwas skeptisch, bin ich durch und durch von begeistert. Es wäscht – auch Kinderwäsche –  sauber. Wir haben allesamt endlich keine juckende Haut mehr, was mit gekauften Produkten und all den Inhaltstoffen leider, selbst bei Sensitiv, der Fall war.

Ganz nebenbei spart man wirklich eine Menge Geld, mit minimalem Aufwand (im Prinzip keinen, weil dafür fällt das Schleppen ja weg) und man schont auch noch die Umwelt.

Da, immer wenn ich bei Instagram eine neue Herstellung zeige, dort die Frage nach dem WIE kommt habe ich dort im letzten Monat bereits ein Highlight zu angelegt.

Damit es auch hier nachlesbar ist – folgt hier nun eine kleine DIY-Anleitung.

Unbedingt zum nachmachen empfohlen!

Waschmittel selbermachen

Der Aufwand ist wie gesagt minimal. Aber auch das beschaffen der Zutaten kein Hexenwerk. Ihr bekommt alles im Drogeriemarkt oder Supermarkt.

Ihr benötigt:

1.) Kernseife

2.) Waschsoda

3.) leere Behältnisse (z.B. von Flüssigwaschmittel)

4.) wenn gewünscht ein Duftöl.

zudem noch:

  • ein Trichter zum umfüllen
  • einen größeren Topf zum anrühren
  • eine Reibe

Uns so geht ihr dann vor:

  1. ) Reibt ein Stück Kernseife, etwa zur Hälfte, mit der Reibe in den Topf.

Kernseife

Ich mache, damit sich nacher alles besser auflöst, direkt ganz kleine Raspeln.

Raspeln

2.) Nun gebt ihr etwa 4 EL Waschsoda zu der Seife.

Waschsoda

3.) Als nächstes gebt ihr abgekochtes Wasser hinzu. Und zwar erstmal nur 1 Liter. Das ganz verrührt ihr dann bis keine Stücke mehr da sind.

Nach etwas abkühlen gebt ihr einen weiteren Liter heißes Wasser hinzu, genauso verfahrt ihr mit dem 3. Liter.

abgekochtes Wasser

4.) Zwischendurch immer wieder gut rühren. Dann abkühlen lassen. Während des Abkühlens zeigt sich schon ob die Beschaffenheit stimmt. Kommt es euch noch etwas zu fest vor gebt ruhig noch ein wenig Wasser hinzu. (Diesen Schritt mache ich immer nach dem Abfüllen aus Schritt 5, dafür fülle ich die Behälter nicht ganz voll und fülle einfach mit etwas Wasser auf)

Beschaffenheit

5.) Danach füllt ihr mit Hilfe des Trichters die Masse in die Behälter ab.

(Achtung Werbung gekennzeichnet weil eine Marke sichtbar ist….. die Behälter waren gefüllt aber von Freunden selbst gekauft!)

Abfüllen

6.) Wer mag gibt nun noch ein paar Tropfen Duftöl in der Flasche hinzu.

Duftöl

Und schon fertig…. Nun nur noch darüber freuen 😉

Freuen

Das selbst hergestellte Waschmittel wird genauso verwendet wie gekauftes flüssiges Waschmittel. Auch in gleicher Menge. Ich nehme eine knappe Schutzkappe voll.

Wichtig ist das ihr vor jedem Benutzen die Flasche kräftig durchschüttelt, weil sich das Wasser immer wieder etwas absetzt.

Noch zu Ersparnis:

Ich bin mit einem Paket Waschsoda für 1,39 Euro und einem Paket Kernseife für 89 cent (sind 3 Stücke drin gewesen) 1,5 Jahre ausgekommen. Bei einem 3-Personen Haushalt mit wirklich viel Wäsche durch 2 Kinder und Tieren.

Nutzt ihr auch sonst selbst hergestelltes?

Viel Spaß beim Nachmachen und sparen!

liebst

die Sabrina

Epilepsie, eine alte Angst und nun doch Realität

Nun sitze ich hier, mit nem Bierchen auf dem Tisch.

Ehrlich gesagt ziemlich erschöpft und auf den Schultern fühlt es sich aktuell ziemlich schwer an. Den Beitrag tippe ich schon über mehrere Tage…einmal sogar so verwirrt geplant das er halb online ging… Passt zu dem wie es sich gerade anfühlt irgendwie.

Den Blog, so zum Start, in der Art vernachlässigt wie ich es ganz und gar nicht wollte. Aber ein wenig befürchtete, dass das Schicksal das vielleicht irgendwann mal so dreht.

Aber nicht nur den Blog. Auch die Pläne im realen Leben gerade völlig still. Wisst ihr, genau dies ist es, was zwischen meinen Zeilen immer steht. Die Änderungen, die ich einfach nicht beeinflussen kann, jene Änderungen die Ängstigen… Änderungen und neue Herausforderungen. Neue Aufgaben.

Und auch wenn es sich gerade wirklich nicht danach anfühlt… wenn ich am liebsten dauerhaft laut schreien und fluchen würde, sitze ich hier mit dem Wissen das es eben nun diese Zeit des Annehmen und Setzen braucht. Das der Umgang damit eben nicht unmöglich ist.

Unsere aktuelle Änderung?

Epilepsie.

Ein ängstigender Feind, mit dem ich mich auf kleiner Weise bereits vor einigen Jahren auseinander setzten musste… aber der eben ein Geist blieb. Eine Angst die verschwand. Und nun kam die Realität. Und brachte die Angst zurück.

Das Feechen hat fokale Epilepsie.

Klingt duster… ist es irgendwie auch. Natürlich gibt es schlimmeres und dennoch … Denn ich frage mich sehr feste: WARUM? Warum sie und warum dies nun auch noch. Wir sind mal wieder an einen dieser Punkte, an denen ich mir vom Herzen wünsche ihr etwas abnehmen zu können. Und sie ist bei all dem mal wieder so unglaublich taff das ich das nur bewundern kann.

Was war hier los die letzten zwei stummen Wochen?

Vor zwei Wochen, samstags: Das Feechen wurde von Oma und Opa gewohnt um 11:30 zum Reiten abgeholt. Danach wollten sie noch zum Einkaufen fahren.

Über die leicht größere Spanne an Zeit war ich ganz froh, in der Woche zuvor war einiges liegen geblieben – den Feiertag hatte ich einer Freundin geholfen….und wir hatten danach noch einen schönen Gartenabend mit dem Feechen. Freitag hatte sie Schule und da kam sie auch (wie ja leider öfter) sehr gestresst von zurück. Was genau vorgefallen war erzählte sie, wie meist, nicht.

Ich hatte gerade ein wenig aufgeräumt, danach mit meiner Mutter telefoniert und war dann im Begriff erstmal unter die Dusche zu gehen, als ich das Handy klingeln hörte.

Der Opa.

“Sabrina, Mia-Fay hatte einen kleinen Unfall. Sie ist vom Pferd gefallen, aber ihr geht es jetzt gerade wieder gut, sie sitzt hier auf einem Stuhl und ist wieder wach und normal ansprechbar.”

Schreck im ganzen Körper.

Ich fragte was genau passiert ist. Die Aussagen waren schwammig. Genau wusste er nicht. Eine Helferin sagte, sie habe gezittert und dann haben sie alle gesehen wie sie zusammensackte und wie ein nasser Sack vom Pferd rutschte (was sich zum Glück stehend befand weil sie vorm Tor standen um auszureiten. Leider allerdings dort auf harten Boden).

Ein Anfall? Fragte ich sogleich.

Er wüsste es nicht. Vielleicht habe sie zu wenig getrunken. Es war warm…

Die Zeit bis sie endlich hier eintrafen, kam mir so unglaublich lange vor.  Und ich war unglaublich erleichtert, als sie laufend die Türe herein kam. Sie erinnerte sich an nichts, war sehr blass. Außer ein paar Prellungen war vom Sturz zum Glück nichts zu sehen.

Ich fuhr mit ihr los in die Notfallambulanz. Das Eli. Lange waren wir nicht mehr dort gewesen.

Dort angekommen schickte man uns nach unserer Schilderung erstmal rüber in die Notfallchirugie, um den Sturz abzuklären. Es war natürlich reichlich voll. Zum ersten Akutcheck wurden wir aber gleich dran genommen, danach erstmal warten. Aber auch die folgende Untersuchung zeigte zum Glück keine ernsthaften Verletzungen. Dem Helm sei Dank.

Abklärung

Auch in der Notfallambulanz der Kinderklinik war es sehr voll, sodass wir auch dort einige Wartezeit vor uns hatten. Das Feechen war sehr müde und für ihre Verhältnisse sehr ruhig. Bei der Untersuchung dann war schnell klar, dass wir stationär zur Abklärung bleiben müssten. Zur Beobachtung wegen des Sturzes vom Pferd war eh eine Nacht empfohlen. Aufgrund ihrer Vorgeschichte und der Art wie es passiert war sollten wir aber auf jeden Fall Montag auch noch EEG schreiben lassen und dann von der Neurologin entscheiden lassen was noch geschaut werden müsste.

Wir checkten also ein, als Oma und Opa kamen, fuhr ich noch Sachen für uns holen. Den Sohn und den Hund hatte meine Schwester schon ganz lieb organisiert.

 

Krankenhaus Epilepsie

Montagmorgen wurde früh gleich EEG geschrieben und EKG. Das EKG wunderbar unauffällig und gleichmäßig. Das EEG leider pathologisch. Ein Schlafentzug EEG wurde angeordnet.

Auch mit nur zwei Stunden Schlaf (von 0 – 2 Uhr , um 2 Uhr wird man dann geweckt und der Schlafentzug bis zur EEG Schreibung beginnt da) hielt das Feechen leider nicht viel vom einschlafen während des EEG´s. Die Neurologin kam dann beim Schreiben gleich dabei und entschied das wir auch nicht später nochmal versuchen müssten, da das was aufgezeichnet war bis dahin schon genug zeigen würde.

In dem nachfolgenden Gespräch war dann klar: Die Diagnose ist fokale Epilepsie.  Eine medikamentöse Behandlung wurde besprochen.

Ganz im ersten Moment war ich eigentlich nur verärgert. Darüber das diese kleine wundervolle Mädchen nun noch eine Last mit sich tragen muss. Im nächsten Moment kam aber auch die Erinnerung an die Angst. Meine Ängste.

Bis mittwochs blieben wir im Krankenhaus. Mit der Lehrerin zusammen entschied ich, dass das Feechen den Donnerstag und Freitag noch zu Hause bleibt, um auch zu sehen ob die Eindosierung der Medikamente gut vertragen wurde.

Seitens der Schule gab es zum Glück erstmal keine großen Hindernisse. Das Notfallmedikament würde kein Problem sein dort zu geben. Ihre Lehrerin kennt sich mit Epilepsie aus ihrer Ausbildung raus gut aus, wie sie mir mitteilte.

Der zweite erkannte Anfall

Am Montag ging das Feechen dann also wieder in die Schule. Mittags kam ein Anruf von der Lehrerin, das dem Feechen schwindelig war, sie blass war aber mit sehr roten Wangen. Solche Situationen hatten und haben wir seither viele, oft auch mit Schwitzen. Unklar ob dies evtl. kleinere Anfälle sind.

Da sie montags hätte Nachmittagsbereuung in der Schule entschieden wir das sie bereits zur normalen Zeit mit dem Fahrdienst heimkommen würde. Sie war an diesem Tag auch wieder sehr müde und legte sich häufig freiwillig ab.

Es war am Abend aber so weit alles in Ordnung. Am Dienstag ging sie daher wieder normal in die Schule. Der Anruf der Lehrerin kam gegen 11 Uhr. Dem Feechen waren die Beine im Gehen plötzlich weggegangen und sie war gestürzt. Außer einer kleinen Schürfwunde am Knie war nichts passiert. Sie sagte aber das sie sich nicht gut fühlen würde und wollte von sich aus nicht mit am Sport teilhaben (sie liebt den Sportunterricht) .

Ich beschloss in der Klinik anzurufen und nachzufragen. Eben auch, weil wir ihre Äußerungen vom Schwindel und Kribbeln, wie auch leichtem Zittern, Blässe und Schwitzen bereits am Wochenende erlebt hatten. Die Aussage am Telefon war deutlich: wir sollten unbedingt zum Abklären hinkommen. Mit gepackter Tasche.

Das taten wir dann auch und es folgten wieder 3 stationäre Tage. Das EEG zeigte sich unverändert pathologisch.

Atoner Krampfanfall steht im Brief.

Da unter der Eindosierung ihres Medikamentes aber auch Muskelschwächen auftreten könnten, wurde entschieden die Eindosierung weiter etwas langsamer zu steigern.

Dieser Zwischenfall brachte nun, irgendwie natürlich auch verständlich, ziemliche Unsicherheit in der Schule. Ich denke, für uns alle wird es da nun eine Menge zusätzlichen Austausch und Gewöhnen fordern.

Warum die Epilepsie für mich eine alte Angst ist

Damals begann die Diagnostik-Geschichte vom Feechen mit einem pathologischem EEG. HIER habe ich kurz einmal über den Moment geschrieben.

Vieles Sprach damals dann auch tatsächlich für kleine Anfälle, vielleicht Absencen. Doch die komplexen anderen Baustellen konnten auch immer wieder erklären.

Trotzdem wurde über 13 Monate auch eine Therapie mit Carbamazepin eingeleitet.

Dennoch war ich die Angst vor einem Anfall damals auch nicht los, als viele Kontroll-EEG´s keine Auffälligkeiten mehr zeigten.

Vielleicht auch, weil ich damals las das Anfälle nicht zwangsläufig im EEG angezeigt sind, das ein EEG eben eine Momentaufnahme ist.

Mich hat die Angst diesbezüglich tatsächlich sehr lange begleitet…. Aber sie war irgendwann weg. Weil eben eine Kontrolle für niemanden mehr in Erwägung gezogen wurde, vielleicht auch, weil andere Dinge im Vordergrund waren.

Was genau macht diese Angst

Darüber habe ich wirklich die letzten Tage ziemlich viel nachgedacht. Aktuell aber schwer mich darin zu sortieren, weil ich mich eben doch wieder in einer Annehmen Situation befinde die mich etwas lähmt.

Ich glaube das, was mich an dieser Diagnose wirklich verrückt werden lässt ist die Tatsache des Unvorhersehbarem … Wir alle um sie herum sind aktuell konstant mit vollen Augenmerk und hoch achtsam … Und doch wird keiner von uns etwas an einen nächsten Anfall tuen können. Vielleicht kommt auch keiner mehr. Das wäre toll. Aber das weiß eben keiner.

Als großer Punkt kommt hinzu, dass ich die letzten Wochen unglaublich viel loslassen konnte. Das Feechen hat viele große Sprünge gemacht und es fiel mir zunehmend leichter sie einiges alleine machen zu lassen. Eben ganz banale Dinge. Da war der Kauf des Eis am See außerhalb meines Blickfeldes, die Hunderunden, die ich alleine gegangen bin und der große Bruder gesittet hat.

Darin haben wir mit einem Schlag sehr viele Schritte rückwärts gemacht, nein ich. Denn wie soll ich in den Bereichen nun wieder loslassen, wo sie aktuell nicht einmal in der Badewanne sitzen darf, nicht auf einer Schaukel und auch sonst nirgendwo wo ein Sturz gefährlich sein kann. Nicht einmal in meiner Begleitung.

Trotzigkeit ist in meinem Kopf.

Da sind wir wieder beim Annehmen

Und beim Lernen. Und ich weiß, dass wir natürlich lernen werden mit dieser neuen Situation umzugehen. Es wird etwas Zeit brauchen.

Es ist einfach eine völlig andere Art des Annehmens, die jetzt benötigt wird. Denn ich befürchte das das  Gewöhnen an einen epileptischen Anfall niemals möglich sein wird.

Aber es ist eben auch ganz viel Hoffnung. Denn, wenn alles gut läuft, wird die Angst vielleicht irgendwann auch wieder verschwinden. Vielleicht kommt es zu keinem weiteren Anfall mehr.

Krankenhaus Epilepsie 2Anfall

Und wenn diese doch bleiben, wir werden unseren Weg damit umzugehen gewiss finden.

Doch noch bin ich eben mitten drin. Im Annehmen, im Lernen. Und darum gelingt mir an dieser Stelle auch kein Empfehlungstext.

 

Ich danke jenen die hier bis zum Ende gelesen haben… Mir fällt es immer sehr schwer IN einer akuten Situation meine Gedanken überhaupt nieder zu schreiben. Neue Situationen lähmen mich erstmal. Und doch war der Wunsch aktuell nieder zu schreiben und zu erzählen.

Vielleicht gibts unter euch ja ein paar “erfahrene Hasen” die bereits einen Weg im Umgang gefunden haben und mir da ein paar Zeilen zu schreiben mögen. Wie immer freue ich mich über jeden Austausch, hier und heute gar für mich sehr wertvoll.

 

liebst

die Sabrina

Unser Pfingstwochenende in Bildern, 19./20.05.2018

So schnell ging das Wochenende wieder rum, wie gut das es das Pfingstwochenende ist und wir den heutigen Montag ja auch noch haben, plus die ersten Pfingstferien im Anschluss hier in NRW.

Lettering

möchte ich euch heute wieder zeigen und verlinke mich auch wieder zu geborgen wachsen , wo ihr ganz viele Inspirationen aus den verschiedensten Wochenenden holen könnt.

 

Samstag

Frühstück

Der Samstag begann wirklich tief entspannt. Ich habe so richtig ausgeschlafen.

Die Tochter hatte bei Oma und Opa geschlafen und der Teenie-Sohn hatte Übernachtungsbesuch. Teenager schlafen nun ja auch zum Glück gerne lange. Zum Frühstück gab es Rührei vom Sohn.

 

Handlettering

Nachdem ich den Haushalt etwas in Ordnung hatte, habe ich mich an meinen Schreibtisch verkrümelt und ein wenig im Handlettering probiert und geübt.

 

Pfingstwochenende Kirmes

Geschenk der Tocher. Das Bild wirkt erstmal sehr hübsch. Aber beinhaltet die bisher größten Angststunden meines Lebens.

Wie erwähnt hatte die Tochter bei Oma und Opa übernachtet. Am Vormittag sind sie mit ihr zum Reiten gefahren. Manchmal fahren sie danach noch zum einkaufen… ist also nicht ungewöhnlich wenn sie nicht punktum zu Hause ist. Doch wurde es an diesem Samstag immer später.

Gegen 18 Uhr habe ich versucht Oma und Opa zu erreichen. Was weder durch Whats App (das zweite Häkchen erschien gar nicht erst) noch Anruf (Mailbox an beiden Handys und AB am Festnetz) gelang. Ich wurde nervös.

Ich rief dann den Papa vom Feechen an ob er was wüsste. Leider auch nicht. Auch er erreichte sie nicht.

So kam es zum Anruf bei der Polizei, die zum Glück keinen Unfall oder der gleichen vorliegen hatte. Wie berieten uns und entschieden zu ihnen nach Hause zu fahren.

Im Auto dann der Anruf (irgendwo gegen 19.30-20.00) … Die zwei waren mit ihr auf der Kirmes. Leider ohne bescheid zu geben.

Ich möchte solche Ängste in meinem Leben nie wieder mitmachen müssen. Erleichterung.

 

spazieren

Die Gassirunde hatte derweil der Sohn übernommen , eine liebe Hundefreundin in Begleitung. Danke ihr zwei!

 

Sonntag

Schleich

Früh morgens wurde hier bereits eines der liebsten Hobbies nachgegangen. Das repainten von Schleich-Pferden.

Ihr Schreibtisch gleicht mittlerweile ein klein wenig einer kleinen Werkstatt.

 

Hobbie

Auch ein großes Hobbie: Videos drehen. Bisher musste dafür immer mein Handy herhalten. Nun bekam sie eine kleine Kamera – und legt sie gerade kaum noch aus der Hand.

Ich habe sie den Morgen über tatsächlich kaum gesehen, was mir völlig ungewöhnlich (jedoch in letzter Zeit zunehmend) viel ruhe Zeit bis zum Vormittag brachte.

 

Picknick

Für den Nachmittag hatte die Kinder sich ein Picknick gewünscht. Während ich das essen dazu zusammenpackte ging draußen plötzlich die Welt unter. Völlig unangekündigt.

Nach dem Tornado der Woche in unserer Nachbarstadt musste ich bemerken das dieser Schreck tief sitzt und nicht spurlos vorüber ging.

Es klärte aber wieder völlig auf, sodass wir dennoch los zogen…. Weiter zogen aber immer wieder Rummeleien vorüber. Die Wiesen waren natürlich nass.

 

Bank-Snack

So wurde aus unserem Picknick eher ein Band-Snack. War aber dennoch nicht minder schön mit wundervollem Ausblick auf den Bungtbach.

 

Natur

Für die Kinder ist es eh das größte die Natur einfach nur zu erleben. Und im feuchtem Wetter kamen Schnecken, Molche und Frösche natürlich viel eher hervor.

 

Bärlin

Am Abend wurde gelesen. Das Buch “Bärlin” ,von der elfjährigen (!) Emilia Valentina geschrieben und illustriert, hatte ich auf Instagram entdeckt. (Ihr findet sie dort unter emiliavalentina.de)

Wir sind begeistert. Eine wirklich süße Geschichte die selbst der Dame hier als nicht Fachbuch gefällt.

 

So, und nun gehts auf große Hunderunde bevor hier wohl am Nachmittag wieder Gewitter durchziehen. Danach schnapp ich mir dann einen Kaffee und schau mal was ihr am Wochenende so gemacht habt.

 

liebst

die Sabrina

Immer wieder Freitag. Der Freitags-Füller.

Guten Morgen.

Freitagsfüller

(Bild von Scrap-Impulse)

Ja, es ist wieder Freitag, juhu. Und da ist wieder Zeit für den Freitags-Füller von Scrap-impulse.

Freitag

 

1. Endlich  sind Ferien .

2.  Am liebsten habe ich Crocs an meinen Füßen.

3.  Wenn wir in der Ferienwoche gnädiges Wetter haben gibt es ganz gewiss den ersten Freibadbesuch der Saison.

4.  Das grüne Irland wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5.  Egal ob  irgendwer das verhindern will, morgen wird ausgeschlafen (kinderfrei).

6.  Eis, Eis, Eis – da kann ich zur Zeit nicht widerstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf eine ganz ganz lange Gassirunde mit Freunden und Hund , morgen habe ich geplant, nix zu planen und Sonntag möchte ich auch mal wieder planlos sein !

 

Die Woche war laaaaaaaaaang, und ja anstrengend. Manchmal freue ich mich gar nicht auf Ferien….aber auf diese kurzen jetzt absolut. Denn die Anstrengung war schulicher Natur.

Hach, und wenn ich mir dann noch die Wettervorhersage anschaue. Könnte nicht besser sein.

Und ihr so?

 

liebst

die Sabrina

Unser Wochenende in Bildern 12./13. Mai 2018

Ein recht ruhiges Wochenende mit aber schönen kleinen Momenten liegt hinter uns.

Damit sind wir sehr gerne wieder dabei bei “Wochenende in Bildern” von -geborgen wachsen- . Und nehmen euch auf einen kleinen Rückblick mit:

Samstag

… den haben wir spät gestartet, und es gab ein spätes Frühstück… Hatten wir am Abend zuvor noch sehr lange im Feechenzimmer gewerkelt.

Hunderunde

Danach ging es auf eine ausgiebige Gassirunde, das tolle wetter ausnutzen. Ich liebe diese Bungtrunde. Ein toller Ort.

 

Geburtstagskarte

Danach habe ich meine erste Geburtstagskarte selber gelettert.

Artur

Der Lebensgefährte meiner Schwester hatte am Mittwoch Geburtstag und am Abend sollte nachgefeiert werden.

 

BabySukkulente

Große Freude über die Entdeckung der ersten Baby – Sukkulente. Mal sehen wie viele was werden…es liegen einige Stecklinge. Und ich hoffe dieses süße Ding hier wächst brav weiter.

 

Hausaufgaben

Das Feechen war ja nun zwei Wochen zu Hause. Ein wenig an Hausaufgaben mussten wir noch nacharbeiten. Lief heute echt prima. Yeah.

Für sie ging es danach aufs Papa-Wochenende.

 

Grillabend

Und für mich zur Nachfeier des Geburtstages. Einen wirklich tollen Grillabend mit vielen lieben Menschen. Es war toll. Und lang.

Und ich happy das ich endlich wieder in meine Dolores nach dem Schnitt vom Milchmonster passe. Das war nämlich jetzt ein gutes Jahr eeeetwas zu eng.

 

Sonntag

 

Kinderzimmer

Den Sonntag habe ich eingeleitet mit weiterem Werkeln im Zimmer des Feechens. Ich hoffe das unsere Lösung jetzt passt, auch für sie.

 

Muttertag

Mit den Geschenken die ich -HIER- als DIY gezeigt habe gings auf zur Mama/Oma.

Kuchen

Es wurde Kuchen gegessen und das erste Teelicht gezündet. Nach 2,5 Stunden erschien die Botschaft darin. Kam sehr gut an diese kleine feine Idee.

Danach wurde das Töchterchen beim Papa wieder eingesammelt. Von Oma gabs noch einen zweiten Regal-Korpus.

Schleich

Dieser wurde zu Hause dann auch gleich bestückt. Wie man sieht wird das Streu wie ich fürchte weiter nicht nur im Zimmer bleiben…. Mal sehen. Die letzten Tage war es wirklich ein graus wo es überall zu finden war.

 

Den Rest des Abends, nachdem ich diesen Post hier jetzt vorbereitet habe, werde ich noch ein wenig Papiere und Videos vorbereiten müssen. Morgen ist ein weiterer Termin in der Diagnostik der Uni Klinik in Köln.

Da der Ados wieder nicht ausreichend war (was ne blöde Aussage eigentlich) , wird morgen über 1,5 Stunden IQ Testung ein Video aufgenommen um weiter Aufschlüsse zu geben. Zusätzlich habe ich die letzten Wochen einige Aufnahmen gemacht und hoffe das diese ebenfalls helfen. Mehr dazu schreibe ich aber ganz sicher noch.

 

Und euer Wochenende? Ich bin gespannt.

liebst

die Sabrina

Ein Kind mit Behinderung, was wurde anders? -Annehmen

Ein Kind mit Behinderung. Dies ändert einiges im Leben. Es kommen Aufgaben und Gefühle auf einen zu über die man sich bis dahin nie Gedanken gemacht hat. Und das gewiss auch einiges sehr schönes.

Ein Kind mit Behinderung, was dies für mich änderte. Darüber möchte ich die nächsten Samstage gerne schreiben. Es wird sehr privat und sicher auch einige Male emotional für mich. Ich hoffe das einige der künftigen Beiträge Mut machen können, und das sie auch Freunden und Angehörigen helfen zu verstehen.

Heute im Teil 1 über das Annehmen. Im weitesten Sinne. Denn es ist nicht gemeint das Kind anzunehmen, sondern die Situation. Wenn ich für mich selber spreche wird es fortlaufend aber immer und immer wieder Dinge geben die wieder neu angenommen werden müssen. Es läuft eben so gut wie keine Lebenssituation wie man sie kennt.

Lettering

Ich möchte ein klein wenig ausholen bevor ich auf den Tag komme, an dem ein Arzt das erste Mal aussprach was ich längst wusste…

Meine Gedanken in den Schwangerschaften zum Thema Behinderung:

Da dies ein sehr sensibles Thema ist möchte ich vorab erwähnen dass ich hier meine ganz persönliche Einstellung und meine Gedanken nieder schreibe. Und ein Abweichen von anderen keine Verurteilungen meinerseits sind.

Ich denke jede Frau die ein Kind erwartet stößt auch irgendwann auf den Gedanken was wäre wenn dieses Kind eine Behinderung hat. In beiden Schwangerschaften war dieser Gedanke für mich keine Angst in dem Sinne. Also nicht an Behinderungen die das Leben meiner Kinder nicht gefährden würden.

Ultraschall

Heißt auch ersichtliche Behinderungen, die eventuell bereits in der Schwangerschaft festgestellt worden wären, wären für mich kein Grund gewesen diese Kinder nicht zu bekommen. Das kann ich ganz klar so sagen. Vielleicht kommt dies daher dass ich in verschiedenen Bereichen immer schon Berührungspunkten zu Menschen mit Behinderung hatte… Ich weis es nicht und kann es daher auch nicht wirklich erklären. Das muss ich denke auch nicht.

Ultraschall Fuss

Nun, in unserem Fall wäre da auch nichts gewesen was man hätte erkennen können. Viele Behinderungen erfährt man eben erst nach der Geburt. Manche noch viel später. Manche ereilen Menschen erst nach Unfällen oder der gleichen.

Zum ersten großen Ultraschall war der Papa vom Feechen das erste Mal mit. (Das Feechen war damals übrigens alles andere als geplant. Wir waren in keiner wirklich festen Beziehung. Also die Situation so schon schwierig. Ich hatte damals dann in der 7. Woche eine Sturzblutung und es war einige Tage unklar ob die Schwangerschaft überhaupt noch intakt war, bis zum Tag, an dem die Maus mir das erste Mal ein sichtliches Herz schenkte…)… In diesem ersten großen Ultraschall konnte man dann natürlich schon kleine Ärmchen und Beinchen sehen mit denen sie umherruderte. Auch für den Papa war dies emotional, umso mehr traf mich seine Aussage die er danach machte.

In einem Gespräch sagte ich ihm das es total unverstellbar ist, dass man in dieser Schwangerschaftswoche noch einfach so abtreiben dürfe. Das da schon ein richtiger kleine Mensch ist. Seine Antwort darauf war, dass er es gut fände. Denn was ist denn wenn man erfährt dass das Kind zum Beispiel behindert wäre?

Eine Aussage die mich schockte. Und die mich diese Beziehung auch tatsächlich sofort beenden lies. (Ich weiß heute das er dies nicht derartig meinte, ganz gewiss hatte er sich auch  nicht jemals Gedanken um dieses Thema gemacht und machte da einfach ne allgemeine Aussage,  aber sie stand! Und das war es auch was für mich lange Grund war mit dieser Schwangerschaft alleine zu bleiben. Ob ich irgendwie schon etwas ahnte? Ich weiss es nicht)…

 

Die ersten Auffälligkeiten und eine unterbewusste Vermutung:

Das Feechen kam in einer wunderschönen Hausgeburt auf die Welt. Ohne Komplikationen. Ohne Auffälligkeiten. Das Stillen klappte sofort gut. Die ersten Tage war sie sehr gelb und schlief noch viel. Erst ab etwa Tag 4 fing sie an zunehmend unruhiger zu werden. Sie lies sich nicht ablegen. Schlief nur kurze Phasen, auch nachts. Schlief gut nur im Tragetuch. Doch es war nichts was irgendjemanden wirklich beunruhigen würde. Auch wenn es zerrte. Ein Schreibaby eben.

Hausgeburt

Dies blieb auch so. Schnell war auch rausgefunden dass große Aktivitäten sie völlig überreizten. Ganz anders wie beim Großen damals, den ich stets überall mit hinnahm. Beim Feechen reichte schon ein Ausflug in die Stadt um die Quittung in Form von wirklich schlimmen Schreiattacken zu bekommen.

Tragetuch

Sie wirkte oft sehr unzufrieden. Wir gingen zum Osteopathen , ich versuchte Babymassage. Ich sprach häufig den Kinderarzt an. ” Sie ist einfach lebhaft ” war stets die Antwort.

Auch auf die Bewegungen die mir etwa mit 6 Monaten rum die ersten Male auffielen. Sie ruderte, schmiss die Beine und riss dabei den Mund auf. Doch der Arzt blieb bei seiner Aussage.

Bewegungen

Ich lies mich vertrösten. Doch unterbewusst war dies in etwa die Zeit in der ich bereits wusste das dieses Kind anders ist. (Vor kurzem erzählte mir im übrigen auch eine nahe Freundin dass sie das Feechen bereits früh so empfand)

Die erste Diagnostik:

Es verging noch eine ganze Zeit bis dann der Stein ins Rollen kam.

Das Feechen war kurz vor ihrem zweiten Geburtstag, als wir zu einer Vorsorgeuntersuchung waren. In dieser Untersuchung machte sie die Bewegungen. Die Ärztin plötzlich hektisch. Das sei nicht normal.

Wie bitte? Ich war natürlich ziemlich sauer. Aber jetzt auch besorgt. Weil sie es war. Sie überwies uns zum EEG, welches auch gleich am nächsten Tag statt fand.

Nach der EEG-Untersuchung wurden wir gleich zum Arzt durchgeschickt. Er kam mit ziemlich ernster Miene hinein. Nahm Kontakt mit dem Feechen auf und wandte sich dann mir zu. “Das EEG zeigt starke Auffälligkeiten” sagte er mir. Und von der ersten Erscheinung und Entwicklungsanzeichen wäre vielleicht sogar die Möglichkeit das das Angelman-Syndrom  vorlege. Er würde uns gerne sofort in die Klinik anmelden zu weiteren Untersuchungen.

Feechen Wiese

Ich erinnere mich genau wie ich aus der Praxis raus kam und völlig gesteuert umher lief. An einer Bushaltestelle hielt ich an, schaute auf meine zuckersüße Tochter die da vor mir im Buggy lag. Ich brach in Tränen aus. Aus Angst. Das etwas in ihrer Entwicklung anders war, das wusste ich. Aber auffälliges EEG … das machte mir große Angst. Ich rief ihren Vater an (ja, er gehörte trotz unserer ungünstigen Schwangerschaftsgeschichte im übrigen zu der ersten Person die ich nach ihrer Geburt kontaktieren lies).

Es folgten ziemlich ziemlich viele Untersuchungen. Das Angelman wurde ausgeschlossen. Doch was genau los war blieb unklar. Das Feechen hat seither ne Menge Diagnosen bekommen und wieder entnommen und neu gesetzt bekommen…. Aber dazu erzähle ich an anderer Stelle mal ausführlich etwas. Darum geht es hier heute ja nicht.

Feechen Krankenhaus

 

Die Situation annehmen:

Mit diesem Tag damals. Als der Arzt mir sagte das eben in ihrer Entwicklung einiges nicht stimmt. Mit diesem Tag änderte sich tatsächlich einiges.

Ich weiß von vielen Eltern die danach in ein Loch fallen. Und auch wenn mir dies nicht passiert ist, so kann ich das zu hundert Prozent nachempfinden.

-Es gibt immer Prognosen der Ärzte. Anfangs habe ich die sehr ernst genommen. Heute weiß ich das unsere Kinder da ziemlich häufig lachend zeigen wie falsch sie lagen.

-Es gibt plötzlich einen Haufen Therapien im Leben. Und es muss entschieden werden was zu welchem Zeitpunkt gut ist.

-Oft – wie bei uns – folgen unzählige stationäre Aufenthalte die das ganze Familienleben durcheinander bringen.

-Es gibt unzählige völlig schräge (und so ziemlich immer nicht wirklich böswillig) Reaktionen von den Menschen im Umfeld. Im übrigen war das lange meine schlimmste Last, auch wenn ich mir dies nie anmerken lies.

-Es gibt oft einen haufen Dinge die man sich selber anlesen muss/sollte.

-Die Laufbahn ist plötzlich völlig im Wanken. In unserem Fall war das Feechen gerade wenige Tage vor ihren ersten Kindergartentagen. In einem Waldkindergarten. Sie durfte dort zum Glück dennoch bleiben. Erstmal.

Aber vor allem ist eben auf einem Schlag klar, dass das Leben mit diesem Kind sich nicht mehr ausmalen lässt. Das ist nicht negativ gemeint. Das hat nichts mit der Liebe zu Kind zu tuen. Aber es ist ein kleiner Raub. Der Raub der Normalität im Leben. Und wie stark die Abweichung zum normalen werden wird….das wird man nicht wissen, das ist offen.

Zu diesem “Raub” kommt der Schubser in das kälteste aller Wasser. Denn wir Eltern von Kindern mit Behinderung kannten die Namen der Diagnosen oft auch nur aus der Ferne…irgendwo schon mal gehört…..vielleicht auch ein klischeehaftes Bild davon im Kopf gehabt.

Das alles ist nicht einfach. Denn es geht um den Menschen den man mehr als alles andere auf der Welt liebt. Und für den man – wie auch für die Kinder der Normalität- alles auf der Welt tuen würde damit SIE glücklich sind. Von den Dingen die sich einem dann plötzlich aufbauen, fühlt man sich teilweise vor einer unlösbaren Situation.

Ich schreibe in diesem Teil von Annehmen.

Weil ich glaube dass dies der aller wichtigste erste Schritt ist. Es ist eine Situation die man nicht ändern kann. Und wenn man das einfach so stehen lassen kann, wird man ganz ganz ganz schnell sehen was einem für den Raub doch als Tausch gegeben wurde. Was hinter all diesen zusätzlichen Aufgaben doch Besonderheiten verborgen sind die kein Elternteil je auf diese Art kennen lernen wird, welches kein spezielles Kind hat. Und ich bin mir sicher das ich da tatsächlich für viele bereiche der Behinderung spreche…

Bedonders

Es ist völlig egal welche Prognosen man bekommt. Es ist völlig egal welchen Namen die Sonderheit des Kindes evtl. bekommen wird. Dieses Kind ändert sich nicht. Dies ist das Kind welches ihr vom ersten Moment an geliebt habt. Und dies ist das Kind welches ihr auch den Rest des Lebens lieben werdet.

Ja, das Leben ändert sich. Man bekommt plötzlich ein Leben welches man nie in betracht gezogen hat.

Doch spreche ich von mir, so kann ich sagen das ich in vielen Dingen dankbar bin. Meine Tochter hat mich auf jeden Fall zu einen anderen Menschen gemacht. Sie hat meine Prioritäten neu gesetzt und meine Sicht verändert. Und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

 

liebst

die Sabrina

 

Ihr könnt mir sehr gerne (auch per mail) über eure Phase des Annehmens schreiben. Ich finde Austausch dazu toll und wichtig.

 

 

Freudige Momente der Woche.

Weil ich ein großer Liebhaber davon bin jenes in Erinnerung zu rufen welches schöne Gefühle macht, weil es immer an jedem noch so blöden Tag Dinge gibt die einen erfreuen, finde ich Sammlungen wie den Freutag ganz ganz wundervoll. Da ist Zeit die letzte Woche aufzurufen und freudige Momente der Woche zu erzählen. Hier also die meinigen:

Kindergeschenke:

Heute sogar dann als Start mit einem wirklich wirklich ganz besonderen Freustück, mit welchem mein Sohn mich überraschte.

Er hat aktuell (8.Klasse) Tage zur Ausbildungsfindung beim Tüv. Erst ging es dort um Fähigkeiten usw… Es wurden Eignungstest gemacht. Eine Richtung mit der ich nicht ganz eins bin. Aber ganz so schubladenmässig wie mein erster Gedanke dazu war, ist das ganze dann doch gar nicht. Jetzt der zweite praktische Teil sogar ziemlich gut wie ich finde.

In der letzten Woche an zwei Tagen und diesen Mittwoch durften sie jeweils in Berufe reinschnuppern. So hat er mit Holz gewerkelt. (Auch da bekamen die Schwester und ich die fertigen Werke die wirklich toll waren – er hat Pferde ausgesägt und verfeinert….ganz klar eine kleine Liebeserklärung an die Schwester … was für sich das Mamaherz auch freuen lässt.)

… Er hat in den Beruf des Garten und Landschaftsbauers geschnuppert und eine wirklich schöne Pflasterarbeit im Beet gelegt…

Ja, und Mittwoch hat er mit Metall gearbeitet und mir diesen tollen Flaschenöffner hergestellt:

Flaschenöffner mag ich

Ich bin ja generell ein sehr sehr großer Verehrer von selbstgemachtem. Sowas vom eigenen Kind ist aber immer ganz klar etwas absolut besonderes.

Ich werde ein kleine Schlüsselkette an dieses schöne Stück anbringen und ihn dann stets bei mir tragen. Vor ungeöffneten Flaschen habe ich nun keinen Respekt mehr.

 

 

Auch die Tochter hatte diese Woche ein ganz tolles kleines Geschenk für mich. Handlettering ist zum Glück ansteckend. Schaut mal was sie mir tolles gelettert hat:

Lettering

Mein kleines kreatives bezauberndes Wesen. Danke.

 

Wertvolle Zeit:

Am Montag war ich mit meiner Schwester in Düsseldorf auf dem Konzert von Nena. Auch ein absolut freudiger Moment. (Qualitytime die immer lange nachwirkt)

Freudige Momente

Zudem haben wir an diesen Abend wirklich ganz ganz tolle Frauen kennen gelernt. Ich hoffe das wir uns bald nochmal wieder sehen. Das passte.

 

Und ebenfalls großer Grund zur Freude war natürlich das Wetter der letzten Woche. Stellvertretend für so viel entspannte Momente auf Balkonien hier zwei der Fellnasen beim chillichille.

Wetter

Der Balkon ist DER Platz im Frühling und Sommer. Ich mag unseren sehr.

 

Und ihr? Was waren eure größten Freumomente der letzten Woche.

 

Liebst

die Sabrina

Schon wieder Freitag, der Freitagsfüller

Einen späten guten Morgen von hier. Wir haben lange geschlafen und lange gefrühstückt. Brückentag. Und schon ist wieder Freitag und damit auch für den Freitagsfüller den ihr bei  Scrap-impulse findet.

Freitag

Hier kommen meine Füller zum Freitag:

1. Bald beginnt hoffentlich das Ende unseres aktuellen Diagnostikmarathons vom Feechen. Am Montag ist wieder Termin – der der hoffentlich klärend ist.

2. Zu 1 – Ja, es ist gut aber auch nervenaufreibend gerade. Die Fachärzte durchforsten alles sorgfältig . (Man merkt vielleicht was gerade im Kopf los ist und beschäftigt)

3. Drei Dinge auf meinem Tisch:  Kalender, Handy und mein Blogplaner .

4. Ich mag nicht besonders gerne Rhabarber.

5. Was macht eigentlich meine Katze da in meinem Korb mit frischer Wäsche.

6.   Es wird auf jeden Fall mal wieder Zeit für mich und Netflix.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen völlig kinderfreien Abend (vielleicht mit Netflix?) , morgen habe ich geplant, den Geburtstag des Lebensgefährten meiner Schwester zu feiern und Sonntag möchte ich einfach mal nichts planen zu Muttertag, die Oma wird sicher besucht !

 

Und ihr so?

Heute werkeln wir noch ein wenig im Zimmer vom Feechen, bis sie später vom Papa geholt wird. Wir haben gestern wieder umgestellt und es durften endlich einige der Spielkisten zur Verwahrung in den Keller. Trennen ist nicht ihr Ding. Aber bei der Menge an Schleich welches sie immer aufbaut, brauchten wir dringend eine Lösung wie zumindest eine Laufschleuse verbleiben kann. Also tschaka. Wir finden unsere Lösung.

 

liebst

die Sabrina

Unser Wochenende in Bildern 05./06. Mai 2018

Auch WiB (Wochenende in Bildern) ist noch immer laufend. Bei geborgen wachsen findet man wöchentlich viele tolle Bilder der verschiedensten Wochenenden und häufig auch Anregungen wie ich finde. Da mögen wir doch gerne auch dabei sein. Hier also…

Lettering

 

Samstag:


Brötchen

Da ich beim Einkauf Brot vergessen habe zu kaufen gibt es am Samstag Morgen Aufbackbrötchen vom Kiosk (schlechte Hausfrau).

 

Spinnmilben

Ein größeres Ärgernis. Im letzten Jahr hatte ich das erste Mal das Vergnügen mit Spinnmilben in meinen Zimmerpflanzen, einige haben es nicht überlebt, aber wir sind sie los geworden. Leider sah ich damals die Verbindung nicht wo sie herkamen. Nun die erneute Entdeckung in zwei der neu gekauften Pflanzen aus einem großem Baumarkt. (Das Efeu im Zimmer des Tenniesohnes und die Pflanze die man hier vorne sieht). Als ich das letzte Jahr diese blöde Erfahrung machen mussten hatten wir im übrigen aus selbigen Baumarkt neue Pflanzen. Zufall? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall bedeutet das jetzt wieder Behandlung und hoffen das die Biester keinen zu großen Schaden anrichten.

 

 

frühstück

Spätes Frühstück für mich. Und eine kleine Auszeit mit Bloggen und Stöbern. Opa hat das Töchterchen gerade zum Reiten abgeholt. Also 2 Stunden freie Zeit.

Die Fitbit Versa für ein paar Tage im Test (gehört meiner Schwester) um zu entscheiden ob ich meine Charge 2 gegen eben diese eintausche. (Farblich müsste Peach her) Ich glaube ich mag sie.

 

Einkauf

Einkauf mit viel Eis im Gepäck bei der Vorhersage auf 27 Grad am Sonntag. Juhu endlich wieder Jackenfreies Wetter. Vorfreude.

 

Übernachtung Teenie

Den Teeniesohn zum Freund zur Übernachtung bringen. Herrje, ja immer dabei: Playstation und extra Bildschirm. Ich bin sicher zu alt um zu verstehen warum das immer sein muss. Eigentlich bin ich sehr pro “du kannst mit dem Bus fahren” … einfach weil ich diese Selbstständigkeit wichtig finde. Aber dann kommt der zerweichende Blick dass doch soooo viele Sachen mit MÜSSEN. Da der Freund in der Stadt der Oma wohnt, verbinden wir dies also mit einem kleinen Treffen. Diese sehen wir nämlich auch irgendwie generell zu wenig. Oma freut sich sehr über den Anruf und ist gerne sofort dabei.

 

Eis essen

Also gehen wir Mädels nach dem Abliefern ein leckeres Eis essen. Bzw. die Oma und ich einen Eiskaffee. Zeit zum erzählen, geht es ihr gerade gesundheitlich eher bescheiden… Eventuell macht sich ein Weichteilrheuma bemerkbar. Viele Untersuchungen stehen an. Der Moment wo ich mir manchmal auch hier mehr Zeit wünsche um unterstützen zu können.

 

Gurkenpflanze

von der Mutti/Omi bekommen wir eines der Gurken-Anzuchten. Danke! Ich bin gespannt und freu mich über dieses kleine grüne Baby.

 

Ketten basteln

Das Feechen hat sich beim anschließenden Bummeln noch Bastelzeug gekauft und fädelt zu Hause angekommen für alle Hundefreunde Ketten auf. (Die später aber gar nicht verteilt werden nachdem die für Djamila im Hausflur aufspringt und alle Perlen munter kullern.)

 

mit Freunden

Im Sommer gönnen wir Hundefreunde uns auch schon mal ein Bierchen gemeinsam. Am Bungtbach sitzend sind die wundervollsten Sommerabende. Ok. Wir haben noch Frühling…aber egal. Die Temperaturen sind im sommerlichen Bereich.

 

Balkon Abend

Dieser wundervoll milde Abend endet auf dem Balkon. Das Feechen schläft und es ist wunderschön still. Ich mag Abende. Und da ich noch nicht allzu müde bin öffne ich die Smule-App. Ich kann nicht wirklich singen, aber tu es eben trotzdem. Singen befreit und Smule ist top.

 

Sonntag:

 

Kaffee am Morgen

Ganz eigentlich wollten wir sehr früh zum Flohmarkt aufbrechen. Aber nachdem das Feechen die Nacht sehr oft wach war schläft sie bis 10 Uhr. Zeit für den entspanntesten Start an einem Sonntag. Kaffee und Balkonliebe.

 

Aufzuggäng

Meine Schwester ist so lieb und nimmt den Hund mit auf ihre Morgenrunde, so können wir dann um 11 aufbrechen zum Flohmarkt. Verwackeltes Aufzugs-Gang Bild.

 

Flohmarkt

Angekommen und zum glück nicht allzu voll hier heute.

 

Melone

Ich finde nichts für mich. Kaufe aber 3 kg Melone. Das Feechen macht riesig tolle Schnäppchen. Für ihre 15 Euro gespartes bekommt sie 6 Schleichpferde (bzw 5 + Esel) und 9 Dinosaurier, und hält sogar noch etwas Geld über.

 

Ausbeute

Die Flohmarktausbeute erhält ihre Namen. Immer sehr wichtig.

 

Dinos im Pool

Danach dürfen die Dinos erstmal eine Poolparty feiern. Es ist 26 Grad. Ich hätte auch gerne einen Pool.

 

DIY Teelichter

Wir basteln die DIY-Teelichter (die ich euch HIER ganz unten auch verlinkt habe) , denn wir waren Samstag endlich fündig geworden. Wisst ihr wie schwer es mittlerweile ist Teelichter mit nicht festem Docht zu bekommen? Also wenn ihr sie findet (hier war es bei Kodi) : Vorrat kaufen am besten …

 

Geschenke basteln

Das Feechen macht auch welche für Vatertag.

 

Aquarell Tinte

Ich teste ein wenig rum. Hier mit Füllertinte auf Aquarellpapier. Kann man auf jeden Fall machen finde ich.

 

Snack

Kleiner sommerlicher Snack am späten Nachmittag. Der Teeniesohn ist gerade nach Hause gekommen und ordert auch gleich eine Portion. die trete ich gerne ab und mache mir neu. Mamaleben eben.

 

fotografieren

Auf unserer abendlichen Hunderunde darf das Feechen die Kamera einer Freundin testen und ist völlig gefesselt. Und schießt wahrscheinlich eine Millionen Bilder. Auch hier nochmal viel Freude beim Sortieren liebes Minchen….hihi.

 

Wir waren anschließend noch im Garten bei meiner Schwester. Da hab ich aber irgendwie gar keine Bilder gemacht. Also rundum kein aufregendes Wochenende aber ein sehr schönes und entspanntes.

 

liebst

die Sabrina

 

 

 

Fünf Fragen am Fünften

Am fünften ein jedes Monats gehen fünf Fragen von Luzia Pimpinella an uns und an sie selber raus.

Die möchte ich euch heute auch beantworten…

Fragen an mich

Also hier kommen meine 5 Antworten auf 5 Fragen im Mai:

 

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Ganz klares NEIN. Ich bin von Natur aus tatsächlich nicht der eitelste Typ. Fehlt mir natürlich nicht ganz, manchmal hab ich auch blöde Gespinste. Aber noch nie so sehr dass ich ernsthaft an Eingriffe oder der Gleichen gedacht hätte.

Ich finde das ganz ehrlich gruselig. Medizinisch natürlich ein anderes Thema (auf den Augen liegende Augenlider , Schwierigkeiten wegen krummer Nase usw. ) …. aber kosmetisch? Ich kann es nicht nachvollziehen. Bin da aber auch nicht Vorwürfig, denn das muss jeder für sich entscheiden.

Ich wäre da für mich selber nicht mehr ich. Und irgendwas in mich einsetzten zu lassen wäre die größte Gruselvorstellung. Für MICH.

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Gestern. Von unserer Küche aus kann man den hier wunderbar sehen. Und unter der Woche wenns früh auf geht, geht ein Blick auf jeden Fall immer zum Sonnenaufgang.

Unspektakulär. Aber schön.

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? 

Mein Geburtstag dieses Jahr war wirklich toll. Vor allem weil ich viele Menschen um mich hatte die ich viel zu selten sehe. Mein größtes Geschenk war ehrlich gesagt dass sie fast alle gekommen sind … und das obwohl ich im Melden wirklich keine besonders gute Freundin bin.

Der Geburtstag vor zwei Jahren war ebenfalls so wundervoll. Freundinnen und meine Schwester haben mit mir eine Art Schnitzeljagd veranstaltet. Ich wusste also gar nicht was mich erwartet. Und sie haben sich so wundervolle Sachen einfallen lassen. Alleine die Idee und der Aufwand für MICH hat mich sehr berührt.

Ich muss nämlich auch dazu sagen das ich nicht so der Selber-Geburtstagsfeirer  bin.

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Natürlichkeit. Ich mag keine aufgesetzten Menschen. Darum sind mir jene mit den größten Ecken und Kanten vielleicht auch die liebsten.

Ich bin anfangs sehr abwartend, hab ich jemanden aber ins Herz geschlossen sehr weit geöffnet.

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Das ist eher unterschiedlich. Manchmal brauche ich das Zulassen vom leiden auch ein wenig. Es gibt in meinem Leben eben viele Situationen die ein Übergehen sehr nötig machen und nicht den Raum für Aufheiterungsaktionen lassen. Da kann man Profi drin werden.

Am aller besten tut mir dann aber ein großer Spaziergang im Wald. Alleine. Danach ist eigentlich immer alles gut.

Ja und Eis mit Schokosoßen kann auch schon einiges bewirken …