Die Sache mit dem Alltag und der Organisation. Und warum mir der Wochenplan eine große Hilfe ist.

… Manchmal ist genau dies gar nicht so einfach. Organisation.  Und alles lässt sich sicher nicht immer planen. Doch ein wenig Planung kann vieles auch ganz einfach etwas leichter machen. Finde ich.

Alltag und Organisation

 

Ich bin eigentlich ziemlich durchorganisiert. Weil ich ohne einfach untergehen würde. Am Sonntag nehme ich mir meinen Kalender zur Hand und strukturiere die Tage in einen Wochenplan. (Unten habe ich eine tolle Vorlage für einen Wochenplan verlinkt falls wer nach diesem Beitrag evtl. auch auf den Geschmack kommt das mal zu probieren)

Da trage ich dann die Termine ein die in der Woche anstehen und strukturiere drumherum alle Dinge die sonst erledigt werden wollen. Auch banales wie der Haushalt und die großen Runden mit dem Hund. Außerdem auch grob was gekocht werden soll und was ich wann dazu frisch einkaufen fahre.

Ich lasse aber immer großzügig Luft um jeden Punkt, zu volle Pläne würden wohl eher mehr Stress bringen als in zu mildern.

Das dies hier so sehr im Detail organisiert ist liegt ein Stück natürlich auch daran dass es so leichter fällt dem Feechen eine Tagesvorlage zu geben. Sie kommt nämlich durchaus gut damit zurecht wenn ich morgens einmal erwähne was am Tag ansteht und jeweils was so in 1-2 Stunden passiert. Das läuft hier mittlerweile schon ganz automatisch und beiläufig. Verhindert ihren inneren Stress und damit auch meinen. Mittlerweile hat sie die festen Termine wie z.B. Logopädie und Ballett und Reiten auch schon selber im Kopf, zumindest die Tage an denen diese stattfinden.

 

Wochenplan

 

Außerdem hilft es in meinem Fall auch ungemein alle Bedürfnisse im Blick zu haben und da den Ausgleich zu schaffen. Damit meine ich die der Kinder und der Tiere im Hause. Und wenn noch was über bleibt auch meine.

Diesen genauen Plan führe ich im übrigen noch nicht seit immer. Ich schätze so seit in etwa 2-3 Jahren….vorher etwas gröber. Im Kalender meistens… der aber so oder so immer ziemlich gefüllt ist mit Zetteln und aktuellen Schriftverkehren usw. Also es war nicht sonderlich übersichtlich, mehrmals am Tag hab ich den Kalender aufgeschlagen um zu schauen was noch anstand.

 

Kalender

 

Der oben gezeigte hübsche Wochenplaner war damals in einem “Packendes für mich” (ich vermisse Packendes noch immer hachz) , als Block. Und mit diesem fing ich an diese Art von Wochenplan für uns zu nutzen. Er hängt am Kühlschrank und so hat auch jeder die Möglichkeit drauf zu schauen. Und ich habe ihn immer im Blick.

Und das bereichert mein Leben wie erwähnt schon ungemein. Kleinigkeiten schiebe ich natürlich schon mal einen Tag weiter. Aber auch mir macht es vieles einfacher die Woche gut im Auge zu haben. Bin ich nämlich sonst auch eher der Typ chaotisch im Kopf und System.  Zudem bin ich generell ja auch ein To-Do-Listen-Fan. Das rockt nämlich und bringt selbst an den Tagen an denen man meint nix geschafft zu haben ans Licht wie viel man sehr wohl getan hat. Also wird jeder erledigte Punkt auch abgehakt. Was offen bleibt wird wie gesagt an einen der Folgetage untergebracht. Am Wochenende gibts übrigens keine To-Do´s. Da werden nur geplante Familienaktionen eingetragen.

 

Manchmal kommt natürlich auch mal alles einfach anders:

 

Klingt alles ziemlich gut. Aber natürlich ist es auch hier der ganz normale Wahnsinn der diesen Wochenplan von jetzt auf gleich zunichte machen kann. Der nichts mehr in dieser Liste auf seinen Platz lässt. Und ganz ehrlich bringt es mich ganz schön ins schwitzen wenn es mal wieder so weit ist. Wochen die nach Plan laufen sind nämlich easy peasy, also fast. Meistens.

Hier jetzt im akuten Fall (da jetzt ganz aktuell nehme ich dieses Beispiel…aber ich könnte da eine sehr endlose Liste draus schreiben. Kennt sicher jedes Elternteil) -letzte Woche Montag der Anruf aus der Schule. Dem Feechen geht es nicht gut.  Als sie nach Hause kommt glüht sie. Es ist klar, die Woche wird so ziemlich völlig anders verlaufen wie es auf dem Wochenplan steht. Und wie soll es auch anders sein, die Woche ist sogar ziemlich voll (Ferien und viele Feiertage im Mai kürzen die Werktage um einiges). Mein Gefühl: voller Mitleiden für dieses arme kleine Glühwürmchen und innerer Panik nicht allem gerecht werden zu können in dieser Woche.

Natürlich ist nachher eigentlich alles nicht ganz so wild. Nachdem die Termine abgesagt sind wird alles verschiebbare auf dem Plan gestrichen. Und ich gestehe mir ein wenig ein: Wochenpläne sind wirklich eine große Hilfe, ABER man darf sie natürlich auch nicht zu ernst nehmen. Wann läuft schon alles nach Plan, schön wäre es zwar…aber.

Für diese Woche habe im übrigen keinen Wochenplan geschrieben. Denn das Feechen ist noch nicht zurück in der Schule. Die Termine bis zur Wochenmitte erstmal abgesagt. Ich habe mir nun vorgenommen das lange Wochenende für alles liegen gebliebene zu nutzen (was den Haushalt betrifft ist das ähnlich wie in den Ferien eh ein rudern gegen das unmögliche…Kinder zu Hause, da kommt einfach keine wirkliche Ordnung auf. Also hier zumindest) und muss da leider etwas Freizeit für mich streichen. ABER genau betrachtet habe ich diese dennoch. Aufgeteilt in dieser ungeplanten Woche, da kann ich einfach drauf achten.  Vielleicht lacht da aber jetzt schon wieder der Alltag herzhaft…Heute gelingt es mir aber gut.  Eine To-Do-Liste gibt es aber dennoch, so von Tag zum nächsten Tag.

 

Wie organisiert ihr euch am besten? Plant ihr die Woche auch ganz genau oder nur die groben Wichtigkeiten? Habt ihr vielleicht sogar gute Tipps für Listen-Fanatiker wie mich? Ich bin gespannt.

 

liebst

die Sabrina

 

P.S. Bei Youdid.Blog habe ich gestern übrigens einen tollen Freebie für einen Wochenplaner entdeckt und mag ihn euch gerne verlinken. Den Blog aus dem Packendes gibt es ja leider nicht mehr (ich kopier mir da mittlerweile auch schon die Blätter raus) und das ist doch mal ne echt hübsche Alternative auch.

 

Ein Gedanke zu „Die Sache mit dem Alltag und der Organisation. Und warum mir der Wochenplan eine große Hilfe ist.

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