Unser Pfingstwochenende in Bildern, 19./20.05.2018

So schnell ging das Wochenende wieder rum, wie gut das es das Pfingstwochenende ist und wir den heutigen Montag ja auch noch haben, plus die ersten Pfingstferien im Anschluss hier in NRW.

Lettering

möchte ich euch heute wieder zeigen und verlinke mich auch wieder zu geborgen wachsen , wo ihr ganz viele Inspirationen aus den verschiedensten Wochenenden holen könnt.

 

Samstag

Frühstück

Der Samstag begann wirklich tief entspannt. Ich habe so richtig ausgeschlafen.

Die Tochter hatte bei Oma und Opa geschlafen und der Teenie-Sohn hatte Übernachtungsbesuch. Teenager schlafen nun ja auch zum Glück gerne lange. Zum Frühstück gab es Rührei vom Sohn.

 

Handlettering

Nachdem ich den Haushalt etwas in Ordnung hatte, habe ich mich an meinen Schreibtisch verkrümelt und ein wenig im Handlettering probiert und geübt.

 

Pfingstwochenende Kirmes

Geschenk der Tocher. Das Bild wirkt erstmal sehr hübsch. Aber beinhaltet die bisher größten Angststunden meines Lebens.

Wie erwähnt hatte die Tochter bei Oma und Opa übernachtet. Am Vormittag sind sie mit ihr zum Reiten gefahren. Manchmal fahren sie danach noch zum einkaufen… ist also nicht ungewöhnlich wenn sie nicht punktum zu Hause ist. Doch wurde es an diesem Samstag immer später.

Gegen 18 Uhr habe ich versucht Oma und Opa zu erreichen. Was weder durch Whats App (das zweite Häkchen erschien gar nicht erst) noch Anruf (Mailbox an beiden Handys und AB am Festnetz) gelang. Ich wurde nervös.

Ich rief dann den Papa vom Feechen an ob er was wüsste. Leider auch nicht. Auch er erreichte sie nicht.

So kam es zum Anruf bei der Polizei, die zum Glück keinen Unfall oder der gleichen vorliegen hatte. Wie berieten uns und entschieden zu ihnen nach Hause zu fahren.

Im Auto dann der Anruf (irgendwo gegen 19.30-20.00) … Die zwei waren mit ihr auf der Kirmes. Leider ohne bescheid zu geben.

Ich möchte solche Ängste in meinem Leben nie wieder mitmachen müssen. Erleichterung.

 

spazieren

Die Gassirunde hatte derweil der Sohn übernommen , eine liebe Hundefreundin in Begleitung. Danke ihr zwei!

 

Sonntag

Schleich

Früh morgens wurde hier bereits eines der liebsten Hobbies nachgegangen. Das repainten von Schleich-Pferden.

Ihr Schreibtisch gleicht mittlerweile ein klein wenig einer kleinen Werkstatt.

 

Hobbie

Auch ein großes Hobbie: Videos drehen. Bisher musste dafür immer mein Handy herhalten. Nun bekam sie eine kleine Kamera – und legt sie gerade kaum noch aus der Hand.

Ich habe sie den Morgen über tatsächlich kaum gesehen, was mir völlig ungewöhnlich (jedoch in letzter Zeit zunehmend) viel ruhe Zeit bis zum Vormittag brachte.

 

Picknick

Für den Nachmittag hatte die Kinder sich ein Picknick gewünscht. Während ich das essen dazu zusammenpackte ging draußen plötzlich die Welt unter. Völlig unangekündigt.

Nach dem Tornado der Woche in unserer Nachbarstadt musste ich bemerken das dieser Schreck tief sitzt und nicht spurlos vorüber ging.

Es klärte aber wieder völlig auf, sodass wir dennoch los zogen…. Weiter zogen aber immer wieder Rummeleien vorüber. Die Wiesen waren natürlich nass.

 

Bank-Snack

So wurde aus unserem Picknick eher ein Band-Snack. War aber dennoch nicht minder schön mit wundervollem Ausblick auf den Bungtbach.

 

Natur

Für die Kinder ist es eh das größte die Natur einfach nur zu erleben. Und im feuchtem Wetter kamen Schnecken, Molche und Frösche natürlich viel eher hervor.

 

Bärlin

Am Abend wurde gelesen. Das Buch “Bärlin” ,von der elfjährigen (!) Emilia Valentina geschrieben und illustriert, hatte ich auf Instagram entdeckt. (Ihr findet sie dort unter emiliavalentina.de)

Wir sind begeistert. Eine wirklich süße Geschichte die selbst der Dame hier als nicht Fachbuch gefällt.

 

So, und nun gehts auf große Hunderunde bevor hier wohl am Nachmittag wieder Gewitter durchziehen. Danach schnapp ich mir dann einen Kaffee und schau mal was ihr am Wochenende so gemacht habt.

 

liebst

die Sabrina

Ein Kind mit Behinderung, was ist nun anders? Teil2 Freunde

Letzte Woche habe ich im ersten Teil zu “Ein Kind mit Behinderung, was ist nun anders?” über das Thema Annehmen geschrieben. Lesen könnt ihr diesen Post HIER  .

Heute möchte ich als Teil 2  gerne über Freundschaften schreiben. Denn ich glaube selten waren Freundschaft so wichtig für mich, und gleichzeitig wurde ich sicher nicht zur zuverlässigsten Freundin der Welt.

Freunde

 

Freundschaften und ihr Lauf des Lebens…

Das Freundschaften sich mit den Jahren immer mal ändern ist denke ich bei jedem so. Zumindest manche. Dies hat wenig damit zu tun ob man nun keine Kinder hat oder eben ein Kind mit Behinderung.

Man verläuft sich teilweise, man ändert sich. Die Leben werden verschieden. Und ehe man sich versieht ist die bisher dickste Freundin irgendwie nur noch eine Bekannte.

Da müssen nicht einmal große Faktoren hinein spielen, oder gar eine Unstimmigkeit. Sowas passiert eben. Und das mehrmals im Leben. Mit manchen dieser Menschen vereint einen irgendwann wieder etwas…manche verliert man immer mehr aus den Augen bis sie ganz aus dem Leben verschwinden.

Bei manchen ist es einem egal, bei manchen schmerzt es. Auch nach vielen Jahren vielleicht noch.

 

Am aller gravierendsten war empfand ich diese Phase bei mir nach der Zeit als ich wusste das Feechen halt irgendwie anders ist. Viele Freundschaften sind danach völlig verloren gegangen. Einige wurden aber wiederum auch fester.

Nun muss ich zugeben, dass ich generell in einer Freundschaft meist nicht der Part bin, der sich ganz pfleglich regelmäßig meldet. Das war früher schon nicht so. Und natürlich wurde dies nicht besser mit  vielen neuen Aufgaben und all diesen Terminen, die in mein Leben traten. Daher denke ich, dass diese Tatsache einen Teil der Veränderung zuzuschreiben ist. Und es tut mir auch wirklich leid, dass ich dadurch vielleicht manchmal nicht so ne ganz gute Freundin bin und schätze umso mehr all die Herzmenschlein, denen es nichts ausmacht das sie mich immer mal wieder anstupsen müssen.

Aber auch der Umgang mit mir, mit uns. Das schien nicht für alle leicht zu sein. Das habe ich oft an Reaktionen bemerkt und mir ehrlich gesagt sehr gewünscht das man mit Fragen einfach auf mich zugekommen wäre. Dass man hätte ganz offen mit Unsicherheiten sein können. Denn hey ja, ich war ab da zweifache Mama. Und eben Mama eines Kindes mit Behinderung. Wir waren Freunde. Und eigentlich denke ich das Freunde ruhig offen miteinander sein können. Aber irgendwie scheint dies eben noch ein Thema, welches viel mehr offenen Umgang benötigt.

Waren da aber nur die anderen schuld?

Oft habe ich mich gefragt, ob es mein Recht ist über diese Art von Rückzug sauer zu sein. Konnte ich wirklich verlangen, dass sich die Menschen um mich mit dem Thema auseinandersetzten wenn sie es nicht unbedingt mussten? Ich denke ja. Denn sie waren meine Freunde und ich war noch genau dieselbe Person – oder?!…. Ängste zählen da für mich irgendwie nicht, aber eben auch, weil ich selber schon vorher auch kein Mensch war den Behinderungen ängstigten. Warum auch?

Es hat mich damals zumindest sehr traurig gemacht das neben all den anderen Veränderungen auch in diesem Lebensbereich so viel anders wurde.

Gleichzeitig weiß ich heute aber auch nicht, ob es nicht auch einfach ganz normaler Lauf war. Auch denke ich, das eben bei mir doch eine Veränderung war… und auch gab es gewiss jene Leute dich ich selber auf Abstand schob. In Erinnerung sind mir da Menschen die es einfach immer wieder schafften etwas Nettes sagen zu wollen, was aber am Ende irgendwie ein kleines Fettnäpfchen war und jedes Gespräch skurril werden ließ. Oder auch eben jene, die mich stets nur noch vorsichtig ansprachen als wenn mein Leben von nun an nicht mehr lebenswert sein könnte.

Ich mein, mein komplettes Leben wurde irgendwie anders. Da war diese Veränderung doch auch völlig völlig normal.

Rückblickend…

Aber seither ist viel Zeit rum, auch heute verschieben sich Freundschaften noch immer. Und wenn man zurückblickt sind viele Läufe genauso gut gewesen wie sie waren. Denn durchaus befinden sich eine Menge Leute noch in meinem Leben – die einen intensiv, die anderen vielleicht weniger – die mir nah geblieben sind.

Freunde, die man vielleicht ganz lange nicht sieht und mit denen alles immer und immer wieder so ist, als wenn man sich täglich sehe. Gleiche Wellenlänge und so, die hat nämlich nix mit ner Lebenssituation zu tun.

Umarmung und Behinderung

Wärmende Menschen die auch aus der Ferne eine Umarmung schaffen.

 

Wo ist da die Änderung fragt ihr euch vielleicht…

Meine Erfahrung mit neuen freundschaften seit Mama eines Kindes mit behinderung ist eben eine ganz wundervolle:

Denn neue Freundschaften gibt es eine ganz Menge. Eine Menge intensive. Und eine Menge Freundschaften die jede Welle aushalten.

Tatsächlich habe ich nämlich die Erfahrung gemacht das wir Mütter (und Väter) von speziellen Kindern uns irgendwie anziehen. Ernsthaft. Ich würde behaupten das 90 % der Menschen, die ich neu kennen lerne – egal ob im realen Leben oder auch im Internet, sich als Eltern von Kindern mit Behinderung raus stellen. Auch Begegnungen die völlig außerhalb von Gruppen und Orten stattfinden die mit unserer Situation zu tun haben.

Mich fasziniert das.

Ich denke es liegt an Gemeinsamkeiten (die bei uns weniger gefächert sind) und Sichtweisen (die unsere Kinder uns lehren).

Was ich als ganz besonders empfinde bei diesen Freundschaften: Verständnis. Ich habe noch niemals von einem dieser Personen gehört “du meldest dich ja auch nie” … ich habe noch niemals erlebt das diese Freunde sich nicht mehr bei mir melden. Sie sind eben in derselben Situation….und haben ins absolute Verständnis.

Umgekehrt genauso. So habe ich aktuell zum Beispiel eine Situation (die ich im übrigen jetzt gleich sofort nach diesem Post ändern werde) : Eine Mama die ich vor drei Jahren bei einem stationären Klinikaufenthalt kennenlernte. Letztes Jahr im Sommer haben wir uns das letzte mal gesehen. Seither hat sie mir drei Nachrichten geschickt. Ich habe bisher nicht geantwortet. Ätzend denkt ihr oder? Ist es irgendwie auch. Aber wir stecken gerade beide in intensiveren Phasen. Mir selber fehlt dann manchmal die Kraft mich zeitgleich noch mit einer weiteren Situation zu befassen (die eine Gemeinsamkeit ist).

Und wisst ihr was? Da ist Verständnis. Sie würde mir in regelmäßigen Abständen weiter schreiben. Einfach kurz antippen. Und umgekehrt würde ich das tatsächlich auch. Wahrscheinlich wären meine Lücken länger….aber weil ich eben so bin. Natürlich könnte ich ihr auch längst einfach was ganz knappes zurück schreiben, aber das möchte ich nicht. Denn dies ist eine Freundschaft die aktuell noch sehr viel emotional intensiven Austausch benötigt, mehr als Regelmäßigkeit. Das mag nicht jeder verstehen können, aber das ist auch ok.

 

Meine Botschaft aus diesem Gedankengeschreibsel ist…

… bezieht Änderungen nicht immer völlig auf die neue Situation (so wie ich es irgendwie getan habe und vielleicht ein wenig Herzschmerz hatte, wo er nicht nötig war). Freundschaften zu der neuen Situation zu sortieren ist sogar vielleicht bereinigend und auch völlig in Ordnung.

Vor allem aber: Seid offen für auch neue Freundschaften. Austausch und Miteinander mit Menschen in der gleichen Situation sind unglaublich stärkend und wertvoll.

Wenn ihr situationsbedingt oder auch aus eigener Kraft Phasen habt, in denen ihr im realen Leben kaum Raum findet neue Leute kennenzulernen, dann nutzt Plattformen wie Facebook-Gruppen und Foren. Denn auch da habe ich bereits viele viele Freunde kennengelernt.

Ihr Menschen da draußen mit einem gewöhnlichem Leben: Seid verständnisvoll.

Freunde waren wichtig. Freunde sind wichtig. Freunde werden immer wichtig sein.

Für jeden Menschen!

Und aus unseren Freundschaften profitieren ganz gewiss auch unsere Kinder.

 

Wie empfindet ihr die Änderung von Freundschaften? Gerne auch Eltern von nicht behinderten Kindern, denn eine Änderung tritt ja auch generell schon ein, wenn man eben Eltern wird. Über eure Erfahrungen würde ich mich freuen!

 

liebst

die Sabrina

 

 

Immer wieder Freitag. Der Freitags-Füller.

Guten Morgen.

Freitagsfüller

(Bild von Scrap-Impulse)

Ja, es ist wieder Freitag, juhu. Und da ist wieder Zeit für den Freitags-Füller von Scrap-impulse.

Freitag

 

1. Endlich  sind Ferien .

2.  Am liebsten habe ich Crocs an meinen Füßen.

3.  Wenn wir in der Ferienwoche gnädiges Wetter haben gibt es ganz gewiss den ersten Freibadbesuch der Saison.

4.  Das grüne Irland wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5.  Egal ob  irgendwer das verhindern will, morgen wird ausgeschlafen (kinderfrei).

6.  Eis, Eis, Eis – da kann ich zur Zeit nicht widerstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf eine ganz ganz lange Gassirunde mit Freunden und Hund , morgen habe ich geplant, nix zu planen und Sonntag möchte ich auch mal wieder planlos sein !

 

Die Woche war laaaaaaaaaang, und ja anstrengend. Manchmal freue ich mich gar nicht auf Ferien….aber auf diese kurzen jetzt absolut. Denn die Anstrengung war schulicher Natur.

Hach, und wenn ich mir dann noch die Wettervorhersage anschaue. Könnte nicht besser sein.

Und ihr so?

 

liebst

die Sabrina

Die Kraft der Einzelkämpfer. Alleinerziehend …

Die Kraft der Einzelkämpfer, starke Aussage, starke Tatsache!

Kraft, die müssen doch alle Eltern täglich aufwenden denkt ihr jetzt vielleicht. Ja! Aber etwas sehr entscheidendes ist anders…

Kraft

 

Meine gewählte Überschrift entsprang einem gestrigem Nachrichtenaustausch. Mit einer Mama. Alleinerziehende. Mit 3 Kindern, eines davon mit Behinderung.

Sie schrieb mich an, nachdem ich die Wut im Bauch über eine Situation postete. Eine Situation die Entscheidungen und Handeln erfordert. Eine Situation die Kraft kostet und die ich alleine trage.

Sie hatte Worte die ich in diesem Moment sehr gut gebrauchen konnte. Ihre Nachricht hätte fast eine meiner sein können die ich auch an andere richte in deren Lage ich mich zu 100% hineinversetzen kann.

“… Lass die Wut ruhig zu, nutze die Zeit der schlafenden Kinder um zu weinen und zu fluchen. Danach mache unbedingt noch etwas was dir gut tut. … So machen wir es, das ist die Kraft der Einzelkämpfer…”

Und genau das ist es. Der Unterschied. Und ich hoffe es fühlt sich niemand angegriffen wenn ich an dieser Stelle zugeben muss, dass ich innerlich häufig (müde) lächel wenn mir Frauen von ihren Alleinerziehenden dasein berichten weil der Ehemann auf Montage arbeitet zum Beispiel.

Ja, diese sind natürlich auch mit all ihren Aufgaben dann einige Tage auf sich gestellt. Und das ist keine schlechte Leistung. Ganz im Gegenteil. Sie sind dann mit den Bedürfnissen ihrer Kinder und ihren eigenen alleine. Das ist keine leichte Situation. Ganz im Gegenteil.

 

Was daran anders ist?

 

Woher wird neue Kraft geschöpft und was raubt unglaublich viel Kraft?:

Vorübergehendes alleine sein: Reden und Austausch. Die umgangssprachlich so schön formulierte Schulter zum anlehnen. Die ist da, auch wenn sie gerade nicht angefasst werden kann. Da ist jemand dem zumindest per Nachrichten-Austausch mitgeteilt wird wie beschissen der Tag gerade ist. Das die Lehrerin einen verzweifeln lässt. Das eine Entscheidungsfrage ansteht. Da ist jemand der gleichermaßen Anteil nehmen wird und in gleichen Teilen bei der Entscheidung helfen wird, und man weiß darum bereits IN einem verzwickten Moment. Da ist jemand der einem einen Teil der Gedanken abnimmt und wenns ganz gut läuft sogar aufbauen wird. Daraus wird neue Kraft geschöpft.

Tatsächlich alleinerziehend sein: Durchhalten und Aushalten. Egal wie es innen drinnen ausschaut. Den Tag zu Ende bringen ohne Ventil. Durchhalten bis die Kinder im Bett sind und Aushalten bis…. hm, immer. Das raubt unglaublich viel Kraft. Wenn es gut läuft hat vielleicht am Abend eine Freundin, eine Mama oder sonst wer ein offenes Ohr (wertvoll!). Aber das weiß man IN diesem verzwickten Moment nicht. Die Last liegt erstmal ganz alleine. Und die Entscheidungen sowieso, bleibend.

DAS ist ein wirklich gravierender Unterschied. Und ein emotionaler Akt der einem so erstmal gar nicht bewusst ist denke ich.

Kraft aus doppeltem Stolz:

Doch ich wäre ja irgendwie nicht ich wenn ich im zweiten Gedanken nicht immer auch das positive aus Situation ziehen würde….

Als ich gestern also so über die Kraft der Einzelkämpfer nachdachte kam ich aber auch zu dem Entschluss, dass die Kraft auch aus jeder gelösten Situation kommt. Mit Stolz. Denn den darf man haben.

Die Kraft die aus jedem schönen Kinderlachen kommt welches ertönt. Und welches einem doppelt gilt. Aus Kinderaugen.

Kinderlachen

 

Die Kraft die aus jedem Erfolg entsteht. Aus seinen eigenen und auch die Erfolge die man mit und für sein Kind erreicht hat. Ein gutes Gefühl. Und für unsereinen ein doppeltes. Glück.

Glück

 

Daher doppelte Kraft. Das ist sie, die Kraft der Einzelkämpfer.

Und die Kraft von Gemeinschaft, von Mitgefühl, von Austausch mit anderen Einzelkämpfern. Dankbar!

 

liebst

die Sabrina

 

Unser Wochenende in Bildern 12./13. Mai 2018

Ein recht ruhiges Wochenende mit aber schönen kleinen Momenten liegt hinter uns.

Damit sind wir sehr gerne wieder dabei bei “Wochenende in Bildern” von -geborgen wachsen- . Und nehmen euch auf einen kleinen Rückblick mit:

Samstag

… den haben wir spät gestartet, und es gab ein spätes Frühstück… Hatten wir am Abend zuvor noch sehr lange im Feechenzimmer gewerkelt.

Hunderunde

Danach ging es auf eine ausgiebige Gassirunde, das tolle wetter ausnutzen. Ich liebe diese Bungtrunde. Ein toller Ort.

 

Geburtstagskarte

Danach habe ich meine erste Geburtstagskarte selber gelettert.

Artur

Der Lebensgefährte meiner Schwester hatte am Mittwoch Geburtstag und am Abend sollte nachgefeiert werden.

 

BabySukkulente

Große Freude über die Entdeckung der ersten Baby – Sukkulente. Mal sehen wie viele was werden…es liegen einige Stecklinge. Und ich hoffe dieses süße Ding hier wächst brav weiter.

 

Hausaufgaben

Das Feechen war ja nun zwei Wochen zu Hause. Ein wenig an Hausaufgaben mussten wir noch nacharbeiten. Lief heute echt prima. Yeah.

Für sie ging es danach aufs Papa-Wochenende.

 

Grillabend

Und für mich zur Nachfeier des Geburtstages. Einen wirklich tollen Grillabend mit vielen lieben Menschen. Es war toll. Und lang.

Und ich happy das ich endlich wieder in meine Dolores nach dem Schnitt vom Milchmonster passe. Das war nämlich jetzt ein gutes Jahr eeeetwas zu eng.

 

Sonntag

 

Kinderzimmer

Den Sonntag habe ich eingeleitet mit weiterem Werkeln im Zimmer des Feechens. Ich hoffe das unsere Lösung jetzt passt, auch für sie.

 

Muttertag

Mit den Geschenken die ich -HIER- als DIY gezeigt habe gings auf zur Mama/Oma.

Kuchen

Es wurde Kuchen gegessen und das erste Teelicht gezündet. Nach 2,5 Stunden erschien die Botschaft darin. Kam sehr gut an diese kleine feine Idee.

Danach wurde das Töchterchen beim Papa wieder eingesammelt. Von Oma gabs noch einen zweiten Regal-Korpus.

Schleich

Dieser wurde zu Hause dann auch gleich bestückt. Wie man sieht wird das Streu wie ich fürchte weiter nicht nur im Zimmer bleiben…. Mal sehen. Die letzten Tage war es wirklich ein graus wo es überall zu finden war.

 

Den Rest des Abends, nachdem ich diesen Post hier jetzt vorbereitet habe, werde ich noch ein wenig Papiere und Videos vorbereiten müssen. Morgen ist ein weiterer Termin in der Diagnostik der Uni Klinik in Köln.

Da der Ados wieder nicht ausreichend war (was ne blöde Aussage eigentlich) , wird morgen über 1,5 Stunden IQ Testung ein Video aufgenommen um weiter Aufschlüsse zu geben. Zusätzlich habe ich die letzten Wochen einige Aufnahmen gemacht und hoffe das diese ebenfalls helfen. Mehr dazu schreibe ich aber ganz sicher noch.

 

Und euer Wochenende? Ich bin gespannt.

liebst

die Sabrina

Ein Kind mit Behinderung, was ist nun anders? – Teil1 Annehmen

Ein Kind mit Behinderung. Dies ändert einiges im Leben. Es kommen Aufgaben und Gefühle auf einen zu über die man sich bis dahin nie Gedanken gemacht hat. Und das gewiss auch einiges sehr schönes.

Ein Kind mit Behinderung, was dies für mich änderte. Darüber möchte ich die nächsten Samstage gerne schreiben. Es wird sehr privat und sicher auch einige Male emotional für mich. Ich hoffe das einige der künftigen Beiträge Mut machen können, und das sie auch Freunden und Angehörigen helfen zu verstehen.

Heute im Teil 1 über das Annehmen. Im weitesten Sinne. Denn es ist nicht gemeint das Kind anzunehmen, sondern die Situation. Wenn ich für mich selber spreche wird es fortlaufend aber immer und immer wieder Dinge geben die wieder neu angenommen werden müssen. Es läuft eben so gut wie keine Lebenssituation wie man sie kennt.

Lettering

Ich möchte ein klein wenig ausholen bevor ich auf den Tag komme, an dem ein Arzt das erste Mal aussprach was ich längst wusste…

Meine Gedanken in den Schwangerschaften zum Thema Behinderung:

Da dies ein sehr sensibles Thema ist möchte ich vorab erwähnen dass ich hier meine ganz persönliche Einstellung und meine Gedanken nieder schreibe. Und ein Abweichen von anderen keine Verurteilungen meinerseits sind.

Ich denke jede Frau die ein Kind erwartet stößt auch irgendwann auf den Gedanken was wäre wenn dieses Kind eine Behinderung hat. In beiden Schwangerschaften war dieser Gedanke für mich keine Angst in dem Sinne. Also nicht an Behinderungen die das Leben meiner Kinder nicht gefährden würden.

Ultraschall

Heißt auch ersichtliche Behinderungen, die eventuell bereits in der Schwangerschaft festgestellt worden wären, wären für mich kein Grund gewesen diese Kinder nicht zu bekommen. Das kann ich ganz klar so sagen. Vielleicht kommt dies daher dass ich in verschiedenen Bereichen immer schon Berührungspunkten zu Menschen mit Behinderung hatte… Ich weis es nicht und kann es daher auch nicht wirklich erklären. Das muss ich denke auch nicht.

Ultraschall Fuss

Nun, in unserem Fall wäre da auch nichts gewesen was man hätte erkennen können. Viele Behinderungen erfährt man eben erst nach der Geburt. Manche noch viel später. Manche ereilen Menschen erst nach Unfällen oder der gleichen.

Zum ersten großen Ultraschall war der Papa vom Feechen das erste Mal mit. (Das Feechen war damals übrigens alles andere als geplant. Wir waren in keiner wirklich festen Beziehung. Also die Situation so schon schwierig. Ich hatte damals dann in der 7. Woche eine Sturzblutung und es war einige Tage unklar ob die Schwangerschaft überhaupt noch intakt war, bis zum Tag, an dem die Maus mir das erste Mal ein sichtliches Herz schenkte…)… In diesem ersten großen Ultraschall konnte man dann natürlich schon kleine Ärmchen und Beinchen sehen mit denen sie umherruderte. Auch für den Papa war dies emotional, umso mehr traf mich seine Aussage die er danach machte.

In einem Gespräch sagte ich ihm das es total unverstellbar ist, dass man in dieser Schwangerschaftswoche noch einfach so abtreiben dürfe. Das da schon ein richtiger kleine Mensch ist. Seine Antwort darauf war, dass er es gut fände. Denn was ist denn wenn man erfährt dass das Kind zum Beispiel behindert wäre?

Eine Aussage die mich schockte. Und die mich diese Beziehung auch tatsächlich sofort beenden lies. (Ich weiß heute das er dies nicht derartig meinte, ganz gewiss hatte er sich auch  nicht jemals Gedanken um dieses Thema gemacht und machte da einfach ne allgemeine Aussage,  aber sie stand! Und das war es auch was für mich lange Grund war mit dieser Schwangerschaft alleine zu bleiben. Ob ich irgendwie schon etwas ahnte? Ich weiss es nicht)…

 

Die ersten Auffälligkeiten und eine unterbewusste Vermutung:

Das Feechen kam in einer wunderschönen Hausgeburt auf die Welt. Ohne Komplikationen. Ohne Auffälligkeiten. Das Stillen klappte sofort gut. Die ersten Tage war sie sehr gelb und schlief noch viel. Erst ab etwa Tag 4 fing sie an zunehmend unruhiger zu werden. Sie lies sich nicht ablegen. Schlief nur kurze Phasen, auch nachts. Schlief gut nur im Tragetuch. Doch es war nichts was irgendjemanden wirklich beunruhigen würde. Auch wenn es zerrte. Ein Schreibaby eben.

Hausgeburt

Dies blieb auch so. Schnell war auch rausgefunden dass große Aktivitäten sie völlig überreizten. Ganz anders wie beim Großen damals, den ich stets überall mit hinnahm. Beim Feechen reichte schon ein Ausflug in die Stadt um die Quittung in Form von wirklich schlimmen Schreiattacken zu bekommen.

Tragetuch

Sie wirkte oft sehr unzufrieden. Wir gingen zum Osteopathen , ich versuchte Babymassage. Ich sprach häufig den Kinderarzt an. ” Sie ist einfach lebhaft ” war stets die Antwort.

Auch auf die Bewegungen die mir etwa mit 6 Monaten rum die ersten Male auffielen. Sie ruderte, schmiss die Beine und riss dabei den Mund auf. Doch der Arzt blieb bei seiner Aussage.

Bewegungen

Ich lies mich vertrösten. Doch unterbewusst war dies in etwa die Zeit in der ich bereits wusste das dieses Kind anders ist. (Vor kurzem erzählte mir im übrigen auch eine nahe Freundin dass sie das Feechen bereits früh so empfand)

Die erste Diagnostik:

Es verging noch eine ganze Zeit bis dann der Stein ins Rollen kam.

Das Feechen war kurz vor ihrem zweiten Geburtstag, als wir zu einer Vorsorgeuntersuchung waren. In dieser Untersuchung machte sie die Bewegungen. Die Ärztin plötzlich hektisch. Das sei nicht normal.

Wie bitte? Ich war natürlich ziemlich sauer. Aber jetzt auch besorgt. Weil sie es war. Sie überwies uns zum EEG, welches auch gleich am nächsten Tag statt fand.

Nach der EEG-Untersuchung wurden wir gleich zum Arzt durchgeschickt. Er kam mit ziemlich ernster Miene hinein. Nahm Kontakt mit dem Feechen auf und wandte sich dann mir zu. “Das EEG zeigt starke Auffälligkeiten” sagte er mir. Und von der ersten Erscheinung und Entwicklungsanzeichen wäre vielleicht sogar die Möglichkeit das das Angelman-Syndrom  vorlege. Er würde uns gerne sofort in die Klinik anmelden zu weiteren Untersuchungen.

Feechen Wiese

Ich erinnere mich genau wie ich aus der Praxis raus kam und völlig gesteuert umher lief. An einer Bushaltestelle hielt ich an, schaute auf meine zuckersüße Tochter die da vor mir im Buggy lag. Ich brach in Tränen aus. Aus Angst. Das etwas in ihrer Entwicklung anders war, das wusste ich. Aber auffälliges EEG … das machte mir große Angst. Ich rief ihren Vater an (ja, er gehörte trotz unserer ungünstigen Schwangerschaftsgeschichte im übrigen zu der ersten Person die ich nach ihrer Geburt kontaktieren lies).

Es folgten ziemlich ziemlich viele Untersuchungen. Das Angelman wurde ausgeschlossen. Doch was genau los war blieb unklar. Das Feechen hat seither ne Menge Diagnosen bekommen und wieder entnommen und neu gesetzt bekommen…. Aber dazu erzähle ich an anderer Stelle mal ausführlich etwas. Darum geht es hier heute ja nicht.

Feechen Krankenhaus

 

Die Situation annehmen:

Mit diesem Tag damals. Als der Arzt mir sagte das eben in ihrer Entwicklung einiges nicht stimmt. Mit diesem Tag änderte sich tatsächlich einiges.

Ich weiß von vielen Eltern die danach in ein Loch fallen. Und auch wenn mir dies nicht passiert ist, so kann ich das zu hundert Prozent nachempfinden.

-Es gibt immer Prognosen der Ärzte. Anfangs habe ich die sehr ernst genommen. Heute weiß ich das unsere Kinder da ziemlich häufig lachend zeigen wie falsch sie lagen.

-Es gibt plötzlich einen Haufen Therapien im Leben. Und es muss entschieden werden was zu welchem Zeitpunkt gut ist.

-Oft – wie bei uns – folgen unzählige stationäre Aufenthalte die das ganze Familienleben durcheinander bringen.

-Es gibt unzählige völlig schräge (und so ziemlich immer nicht wirklich böswillig) Reaktionen von den Menschen im Umfeld. Im übrigen war das lange meine schlimmste Last, auch wenn ich mir dies nie anmerken lies.

-Es gibt oft einen haufen Dinge die man sich selber anlesen muss/sollte.

-Die Laufbahn ist plötzlich völlig im Wanken. In unserem Fall war das Feechen gerade wenige Tage vor ihren ersten Kindergartentagen. In einem Waldkindergarten. Sie durfte dort zum Glück dennoch bleiben. Erstmal.

Aber vor allem ist eben auf einem Schlag klar, dass das Leben mit diesem Kind sich nicht mehr ausmalen lässt. Das ist nicht negativ gemeint. Das hat nichts mit der Liebe zu Kind zu tuen. Aber es ist ein kleiner Raub. Der Raub der Normalität im Leben. Und wie stark die Abweichung zum normalen werden wird….das wird man nicht wissen, das ist offen.

Zu diesem “Raub” kommt der Schubser in das kälteste aller Wasser. Denn wir Eltern von Kindern mit Behinderung kannten die Namen der Diagnosen oft auch nur aus der Ferne…irgendwo schon mal gehört…..vielleicht auch ein klischeehaftes Bild davon im Kopf gehabt.

Das alles ist nicht einfach. Denn es geht um den Menschen den man mehr als alles andere auf der Welt liebt. Und für den man – wie auch für die Kinder der Normalität- alles auf der Welt tuen würde damit SIE glücklich sind. Von den Dingen die sich einem dann plötzlich aufbauen, fühlt man sich teilweise vor einer unlösbaren Situation.

Ich schreibe in diesem Teil von Annehmen.

Weil ich glaube dass dies der aller wichtigste erste Schritt ist. Es ist eine Situation die man nicht ändern kann. Und wenn man das einfach so stehen lassen kann, wird man ganz ganz ganz schnell sehen was einem für den Raub doch als Tausch gegeben wurde. Was hinter all diesen zusätzlichen Aufgaben doch Besonderheiten verborgen sind die kein Elternteil je auf diese Art kennen lernen wird, welches kein spezielles Kind hat. Und ich bin mir sicher das ich da tatsächlich für viele bereiche der Behinderung spreche…

Bedonders

Es ist völlig egal welche Prognosen man bekommt. Es ist völlig egal welchen Namen die Sonderheit des Kindes evtl. bekommen wird. Dieses Kind ändert sich nicht. Dies ist das Kind welches ihr vom ersten Moment an geliebt habt. Und dies ist das Kind welches ihr auch den Rest des Lebens lieben werdet.

Ja, das Leben ändert sich. Man bekommt plötzlich ein Leben welches man nie in betracht gezogen hat.

Doch spreche ich von mir, so kann ich sagen das ich in vielen Dingen dankbar bin. Meine Tochter hat mich auf jeden Fall zu einen anderen Menschen gemacht. Sie hat meine Prioritäten neu gesetzt und meine Sicht verändert. Und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

 

liebst

die Sabrina

 

Ihr könnt mir sehr gerne (auch per mail) über eure Phase des Annehmens schreiben. Ich finde Austausch dazu toll und wichtig.

 

 

Freudige Momente der Woche.

Weil ich ein großer Liebhaber davon bin jenes in Erinnerung zu rufen welches schöne Gefühle macht, weil es immer an jedem noch so blöden Tag Dinge gibt die einen erfreuen, finde ich Sammlungen wie den Freutag ganz ganz wundervoll. Da ist Zeit die letzte Woche aufzurufen und freudige Momente der Woche zu erzählen. Hier also die meinigen:

Kindergeschenke:

Heute sogar dann als Start mit einem wirklich wirklich ganz besonderen Freustück, mit welchem mein Sohn mich überraschte.

Er hat aktuell (8.Klasse) Tage zur Ausbildungsfindung beim Tüv. Erst ging es dort um Fähigkeiten usw… Es wurden Eignungstest gemacht. Eine Richtung mit der ich nicht ganz eins bin. Aber ganz so schubladenmässig wie mein erster Gedanke dazu war, ist das ganze dann doch gar nicht. Jetzt der zweite praktische Teil sogar ziemlich gut wie ich finde.

In der letzten Woche an zwei Tagen und diesen Mittwoch durften sie jeweils in Berufe reinschnuppern. So hat er mit Holz gewerkelt. (Auch da bekamen die Schwester und ich die fertigen Werke die wirklich toll waren – er hat Pferde ausgesägt und verfeinert….ganz klar eine kleine Liebeserklärung an die Schwester … was für sich das Mamaherz auch freuen lässt.)

… Er hat in den Beruf des Garten und Landschaftsbauers geschnuppert und eine wirklich schöne Pflasterarbeit im Beet gelegt…

Ja, und Mittwoch hat er mit Metall gearbeitet und mir diesen tollen Flaschenöffner hergestellt:

Flaschenöffner mag ich

Ich bin ja generell ein sehr sehr großer Verehrer von selbstgemachtem. Sowas vom eigenen Kind ist aber immer ganz klar etwas absolut besonderes.

Ich werde ein kleine Schlüsselkette an dieses schöne Stück anbringen und ihn dann stets bei mir tragen. Vor ungeöffneten Flaschen habe ich nun keinen Respekt mehr.

 

 

Auch die Tochter hatte diese Woche ein ganz tolles kleines Geschenk für mich. Handlettering ist zum Glück ansteckend. Schaut mal was sie mir tolles gelettert hat:

Lettering

Mein kleines kreatives bezauberndes Wesen. Danke.

 

Wertvolle Zeit:

Am Montag war ich mit meiner Schwester in Düsseldorf auf dem Konzert von Nena. Auch ein absolut freudiger Moment. (Qualitytime die immer lange nachwirkt)

Freudige Momente

Zudem haben wir an diesen Abend wirklich ganz ganz tolle Frauen kennen gelernt. Ich hoffe das wir uns bald nochmal wieder sehen. Das passte.

 

Und ebenfalls großer Grund zur Freude war natürlich das Wetter der letzten Woche. Stellvertretend für so viel entspannte Momente auf Balkonien hier zwei der Fellnasen beim chillichille.

Wetter

Der Balkon ist DER Platz im Frühling und Sommer. Ich mag unseren sehr.

 

Und ihr? Was waren eure größten Freumomente der letzten Woche.

 

Liebst

die Sabrina

Schon wieder Freitag, der Freitagsfüller

Einen späten guten Morgen von hier. Wir haben lange geschlafen und lange gefrühstückt. Brückentag. Und schon ist wieder Freitag und damit auch für den Freitagsfüller den ihr bei  Scrap-impulse findet.

Freitag

Hier kommen meine Füller zum Freitag:

1. Bald beginnt hoffentlich das Ende unseres aktuellen Diagnostikmarathons vom Feechen. Am Montag ist wieder Termin – der der hoffentlich klärend ist.

2. Zu 1 – Ja, es ist gut aber auch nervenaufreibend gerade. Die Fachärzte durchforsten alles sorgfältig . (Man merkt vielleicht was gerade im Kopf los ist und beschäftigt)

3. Drei Dinge auf meinem Tisch:  Kalender, Handy und mein Blogplaner .

4. Ich mag nicht besonders gerne Rhabarber.

5. Was macht eigentlich meine Katze da in meinem Korb mit frischer Wäsche.

6.   Es wird auf jeden Fall mal wieder Zeit für mich und Netflix.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen völlig kinderfreien Abend (vielleicht mit Netflix?) , morgen habe ich geplant, den Geburtstag des Lebensgefährten meiner Schwester zu feiern und Sonntag möchte ich einfach mal nichts planen zu Muttertag, die Oma wird sicher besucht !

 

Und ihr so?

Heute werkeln wir noch ein wenig im Zimmer vom Feechen, bis sie später vom Papa geholt wird. Wir haben gestern wieder umgestellt und es durften endlich einige der Spielkisten zur Verwahrung in den Keller. Trennen ist nicht ihr Ding. Aber bei der Menge an Schleich welches sie immer aufbaut, brauchten wir dringend eine Lösung wie zumindest eine Laufschleuse verbleiben kann. Also tschaka. Wir finden unsere Lösung.

 

liebst

die Sabrina

Die Sache mit dem Alltag und der Organisation. Und warum mir der Wochenplan eine große Hilfe ist.

… Manchmal ist genau dies gar nicht so einfach. Organisation.  Und alles lässt sich sicher nicht immer planen. Doch ein wenig Planung kann vieles auch ganz einfach etwas leichter machen. Finde ich.

Alltag und Organisation

 

Ich bin eigentlich ziemlich durchorganisiert. Weil ich ohne einfach untergehen würde. Am Sonntag nehme ich mir meinen Kalender zur Hand und strukturiere die Tage in einen Wochenplan. (Unten habe ich eine tolle Vorlage für einen Wochenplan verlinkt falls wer nach diesem Beitrag evtl. auch auf den Geschmack kommt das mal zu probieren)

Da trage ich dann die Termine ein die in der Woche anstehen und strukturiere drumherum alle Dinge die sonst erledigt werden wollen. Auch banales wie der Haushalt und die großen Runden mit dem Hund. Außerdem auch grob was gekocht werden soll und was ich wann dazu frisch einkaufen fahre.

Ich lasse aber immer großzügig Luft um jeden Punkt, zu volle Pläne würden wohl eher mehr Stress bringen als in zu mildern.

Das dies hier so sehr im Detail organisiert ist liegt ein Stück natürlich auch daran dass es so leichter fällt dem Feechen eine Tagesvorlage zu geben. Sie kommt nämlich durchaus gut damit zurecht wenn ich morgens einmal erwähne was am Tag ansteht und jeweils was so in 1-2 Stunden passiert. Das läuft hier mittlerweile schon ganz automatisch und beiläufig. Verhindert ihren inneren Stress und damit auch meinen. Mittlerweile hat sie die festen Termine wie z.B. Logopädie und Ballett und Reiten auch schon selber im Kopf, zumindest die Tage an denen diese stattfinden.

 

Wochenplan

 

Außerdem hilft es in meinem Fall auch ungemein alle Bedürfnisse im Blick zu haben und da den Ausgleich zu schaffen. Damit meine ich die der Kinder und der Tiere im Hause. Und wenn noch was über bleibt auch meine.

Diesen genauen Plan führe ich im übrigen noch nicht seit immer. Ich schätze so seit in etwa 2-3 Jahren….vorher etwas gröber. Im Kalender meistens… der aber so oder so immer ziemlich gefüllt ist mit Zetteln und aktuellen Schriftverkehren usw. Also es war nicht sonderlich übersichtlich, mehrmals am Tag hab ich den Kalender aufgeschlagen um zu schauen was noch anstand.

 

Kalender

 

Der oben gezeigte hübsche Wochenplaner war damals in einem “Packendes für mich” (ich vermisse Packendes noch immer hachz) , als Block. Und mit diesem fing ich an diese Art von Wochenplan für uns zu nutzen. Er hängt am Kühlschrank und so hat auch jeder die Möglichkeit drauf zu schauen. Und ich habe ihn immer im Blick.

Und das bereichert mein Leben wie erwähnt schon ungemein. Kleinigkeiten schiebe ich natürlich schon mal einen Tag weiter. Aber auch mir macht es vieles einfacher die Woche gut im Auge zu haben. Bin ich nämlich sonst auch eher der Typ chaotisch im Kopf und System.  Zudem bin ich generell ja auch ein To-Do-Listen-Fan. Das rockt nämlich und bringt selbst an den Tagen an denen man meint nix geschafft zu haben ans Licht wie viel man sehr wohl getan hat. Also wird jeder erledigte Punkt auch abgehakt. Was offen bleibt wird wie gesagt an einen der Folgetage untergebracht. Am Wochenende gibts übrigens keine To-Do´s. Da werden nur geplante Familienaktionen eingetragen.

 

Manchmal kommt natürlich auch mal alles einfach anders:

 

Klingt alles ziemlich gut. Aber natürlich ist es auch hier der ganz normale Wahnsinn der diesen Wochenplan von jetzt auf gleich zunichte machen kann. Der nichts mehr in dieser Liste auf seinen Platz lässt. Und ganz ehrlich bringt es mich ganz schön ins schwitzen wenn es mal wieder so weit ist. Wochen die nach Plan laufen sind nämlich easy peasy, also fast. Meistens.

Hier jetzt im akuten Fall (da jetzt ganz aktuell nehme ich dieses Beispiel…aber ich könnte da eine sehr endlose Liste draus schreiben. Kennt sicher jedes Elternteil) -letzte Woche Montag der Anruf aus der Schule. Dem Feechen geht es nicht gut.  Als sie nach Hause kommt glüht sie. Es ist klar, die Woche wird so ziemlich völlig anders verlaufen wie es auf dem Wochenplan steht. Und wie soll es auch anders sein, die Woche ist sogar ziemlich voll (Ferien und viele Feiertage im Mai kürzen die Werktage um einiges). Mein Gefühl: voller Mitleiden für dieses arme kleine Glühwürmchen und innerer Panik nicht allem gerecht werden zu können in dieser Woche.

Natürlich ist nachher eigentlich alles nicht ganz so wild. Nachdem die Termine abgesagt sind wird alles verschiebbare auf dem Plan gestrichen. Und ich gestehe mir ein wenig ein: Wochenpläne sind wirklich eine große Hilfe, ABER man darf sie natürlich auch nicht zu ernst nehmen. Wann läuft schon alles nach Plan, schön wäre es zwar…aber.

Für diese Woche habe im übrigen keinen Wochenplan geschrieben. Denn das Feechen ist noch nicht zurück in der Schule. Die Termine bis zur Wochenmitte erstmal abgesagt. Ich habe mir nun vorgenommen das lange Wochenende für alles liegen gebliebene zu nutzen (was den Haushalt betrifft ist das ähnlich wie in den Ferien eh ein rudern gegen das unmögliche…Kinder zu Hause, da kommt einfach keine wirkliche Ordnung auf. Also hier zumindest) und muss da leider etwas Freizeit für mich streichen. ABER genau betrachtet habe ich diese dennoch. Aufgeteilt in dieser ungeplanten Woche, da kann ich einfach drauf achten.  Vielleicht lacht da aber jetzt schon wieder der Alltag herzhaft…Heute gelingt es mir aber gut.  Eine To-Do-Liste gibt es aber dennoch, so von Tag zum nächsten Tag.

 

Wie organisiert ihr euch am besten? Plant ihr die Woche auch ganz genau oder nur die groben Wichtigkeiten? Habt ihr vielleicht sogar gute Tipps für Listen-Fanatiker wie mich? Ich bin gespannt.

 

liebst

die Sabrina

 

P.S. Bei Youdid.Blog habe ich gestern übrigens einen tollen Freebie für einen Wochenplaner entdeckt und mag ihn euch gerne verlinken. Den Blog aus dem Packendes gibt es ja leider nicht mehr (ich kopier mir da mittlerweile auch schon die Blätter raus) und das ist doch mal ne echt hübsche Alternative auch.

 

Unser Wochenende in Bildern 05./06. Mai 2018

Auch WiB (Wochenende in Bildern) ist noch immer laufend. Bei geborgen wachsen findet man wöchentlich viele tolle Bilder der verschiedensten Wochenenden und häufig auch Anregungen wie ich finde. Da mögen wir doch gerne auch dabei sein. Hier also…

Lettering

 

Samstag:


Brötchen

Da ich beim Einkauf Brot vergessen habe zu kaufen gibt es am Samstag Morgen Aufbackbrötchen vom Kiosk (schlechte Hausfrau).

 

Spinnmilben

Ein größeres Ärgernis. Im letzten Jahr hatte ich das erste Mal das Vergnügen mit Spinnmilben in meinen Zimmerpflanzen, einige haben es nicht überlebt, aber wir sind sie los geworden. Leider sah ich damals die Verbindung nicht wo sie herkamen. Nun die erneute Entdeckung in zwei der neu gekauften Pflanzen aus einem großem Baumarkt. (Das Efeu im Zimmer des Tenniesohnes und die Pflanze die man hier vorne sieht). Als ich das letzte Jahr diese blöde Erfahrung machen mussten hatten wir im übrigen aus selbigen Baumarkt neue Pflanzen. Zufall? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall bedeutet das jetzt wieder Behandlung und hoffen das die Biester keinen zu großen Schaden anrichten.

 

 

frühstück

Spätes Frühstück für mich. Und eine kleine Auszeit mit Bloggen und Stöbern. Opa hat das Töchterchen gerade zum Reiten abgeholt. Also 2 Stunden freie Zeit.

Die Fitbit Versa für ein paar Tage im Test (gehört meiner Schwester) um zu entscheiden ob ich meine Charge 2 gegen eben diese eintausche. (Farblich müsste Peach her) Ich glaube ich mag sie.

 

Einkauf

Einkauf mit viel Eis im Gepäck bei der Vorhersage auf 27 Grad am Sonntag. Juhu endlich wieder Jackenfreies Wetter. Vorfreude.

 

Übernachtung Teenie

Den Teeniesohn zum Freund zur Übernachtung bringen. Herrje, ja immer dabei: Playstation und extra Bildschirm. Ich bin sicher zu alt um zu verstehen warum das immer sein muss. Eigentlich bin ich sehr pro “du kannst mit dem Bus fahren” … einfach weil ich diese Selbstständigkeit wichtig finde. Aber dann kommt der zerweichende Blick dass doch soooo viele Sachen mit MÜSSEN. Da der Freund in der Stadt der Oma wohnt, verbinden wir dies also mit einem kleinen Treffen. Diese sehen wir nämlich auch irgendwie generell zu wenig. Oma freut sich sehr über den Anruf und ist gerne sofort dabei.

 

Eis essen

Also gehen wir Mädels nach dem Abliefern ein leckeres Eis essen. Bzw. die Oma und ich einen Eiskaffee. Zeit zum erzählen, geht es ihr gerade gesundheitlich eher bescheiden… Eventuell macht sich ein Weichteilrheuma bemerkbar. Viele Untersuchungen stehen an. Der Moment wo ich mir manchmal auch hier mehr Zeit wünsche um unterstützen zu können.

 

Gurkenpflanze

von der Mutti/Omi bekommen wir eines der Gurken-Anzuchten. Danke! Ich bin gespannt und freu mich über dieses kleine grüne Baby.

 

Ketten basteln

Das Feechen hat sich beim anschließenden Bummeln noch Bastelzeug gekauft und fädelt zu Hause angekommen für alle Hundefreunde Ketten auf. (Die später aber gar nicht verteilt werden nachdem die für Djamila im Hausflur aufspringt und alle Perlen munter kullern.)

 

mit Freunden

Im Sommer gönnen wir Hundefreunde uns auch schon mal ein Bierchen gemeinsam. Am Bungtbach sitzend sind die wundervollsten Sommerabende. Ok. Wir haben noch Frühling…aber egal. Die Temperaturen sind im sommerlichen Bereich.

 

Balkon Abend

Dieser wundervoll milde Abend endet auf dem Balkon. Das Feechen schläft und es ist wunderschön still. Ich mag Abende. Und da ich noch nicht allzu müde bin öffne ich die Smule-App. Ich kann nicht wirklich singen, aber tu es eben trotzdem. Singen befreit und Smule ist top.

 

Sonntag:

 

Kaffee am Morgen

Ganz eigentlich wollten wir sehr früh zum Flohmarkt aufbrechen. Aber nachdem das Feechen die Nacht sehr oft wach war schläft sie bis 10 Uhr. Zeit für den entspanntesten Start an einem Sonntag. Kaffee und Balkonliebe.

 

Aufzuggäng

Meine Schwester ist so lieb und nimmt den Hund mit auf ihre Morgenrunde, so können wir dann um 11 aufbrechen zum Flohmarkt. Verwackeltes Aufzugs-Gang Bild.

 

Flohmarkt

Angekommen und zum glück nicht allzu voll hier heute.

 

Melone

Ich finde nichts für mich. Kaufe aber 3 kg Melone. Das Feechen macht riesig tolle Schnäppchen. Für ihre 15 Euro gespartes bekommt sie 6 Schleichpferde (bzw 5 + Esel) und 9 Dinosaurier, und hält sogar noch etwas Geld über.

 

Ausbeute

Die Flohmarktausbeute erhält ihre Namen. Immer sehr wichtig.

 

Dinos im Pool

Danach dürfen die Dinos erstmal eine Poolparty feiern. Es ist 26 Grad. Ich hätte auch gerne einen Pool.

 

DIY Teelichter

Wir basteln die DIY-Teelichter (die ich euch HIER ganz unten auch verlinkt habe) , denn wir waren Samstag endlich fündig geworden. Wisst ihr wie schwer es mittlerweile ist Teelichter mit nicht festem Docht zu bekommen? Also wenn ihr sie findet (hier war es bei Kodi) : Vorrat kaufen am besten …

 

Geschenke basteln

Das Feechen macht auch welche für Vatertag.

 

Aquarell Tinte

Ich teste ein wenig rum. Hier mit Füllertinte auf Aquarellpapier. Kann man auf jeden Fall machen finde ich.

 

Snack

Kleiner sommerlicher Snack am späten Nachmittag. Der Teeniesohn ist gerade nach Hause gekommen und ordert auch gleich eine Portion. die trete ich gerne ab und mache mir neu. Mamaleben eben.

 

fotografieren

Auf unserer abendlichen Hunderunde darf das Feechen die Kamera einer Freundin testen und ist völlig gefesselt. Und schießt wahrscheinlich eine Millionen Bilder. Auch hier nochmal viel Freude beim Sortieren liebes Minchen….hihi.

 

Wir waren anschließend noch im Garten bei meiner Schwester. Da hab ich aber irgendwie gar keine Bilder gemacht. Also rundum kein aufregendes Wochenende aber ein sehr schönes und entspanntes.

 

liebst

die Sabrina